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Weil Tierschützer Treibjagd filmte, wurde er von Polizisten von hinten (!) zu
Boden geworfen und 3 Mal (!) mit der
Faust auf den Hinterkopf geschlagen –
Blut aus Ohr und Kopfwunde
Wie
der Film „Der Prozess“ eindeutig dokumentiert,
reagieren manche PolizeibeamtInnen sehr
aggressiv darauf, gefilmt zu werden.
So auch gestern auf einer Treibjagd in
Graz, als ein Tierschützer nicht nur
die Jagd sondern auch die Polizei mit
seiner Videokamera dokumentierte. Einer
der Beamten schlug daraufhin auf die
Kamera des Tierschützers ein und als
sich dieser wegdrehte, sprang ihn der
Beamte von hinten an, warf ihn zu Boden
und schlug dem wehrlosen Mann 3 Mal (!)
mit der Faust mit voller Wucht von hinten
auf den Kopf. Dem Tierschützer trat dadurch
Blut aus dem Ohr und aus einer Kopfwunde.
Er wurde mit der Rettung ins Krankenhaus
gebracht.
Es
wurde gegen den Polizisten Anzeige wegen
schwerer Körperverletzung erstattet
Fotos
und Filme dokumentieren den Vorfall.
Auf der Filmsequenz der Kamera des Opfers
ist deutlich zu sehen, dass der Beamte
unprovoziert von hinten angriff und
davor
keine Aggression von dem Tierschützer
ausgegangen war.
VGT-Obmann
DDr. Martin Balluch dazu: „Mit der Macht,
die von der Gesellschaft der Polizei
übertragen wird, geht auch eine sehr
hohe Verantwortung einher. Leider zieht
Macht auch verbrecherische Charaktere
an, seien es jene Kreise, die die Tierschutzcausa
ausgelöst haben, oder jener Straßenschläger
in Polizeiuniform, der gestern diesen
Tierschützer angegriffen und schwerst
verletzt hat. Solche BeamtInnen müssen
sofort aus dem Verkehr gezogen werden,
sie sind eine Gefahr für die Allgemeinheit!“
Die
Polizei hat umgehend ihrerseits Anzeige
gegen den Tierschützer erstattet. Er
hätte den Polizisten angegriffen und
ins Gesicht geschlagen. DDr. Balluch
dazu: „Es ist unfassbar, zu welchen Lügen
die Polizei als Institution bereit ist,
um ihre schwarzen Schafe zu decken. Ich
erinnere an die Presseaussendung des
Innenministeriums anlässlich der Tierschutzcausa http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080904_OTS0247/marent-vorgehen-der-soko-kleider-rechtsstaatlich-und-verhaeltnismaessig,
in der die Polizei, um die Verbrechen
ihrer SOKO zu vertuschen, die Lüge verbreitet
hat, dass den Beschuldigten 62 Straftaten
zuzuordnen wären. Ähnlich jetzt. Warum,
bitte schön, sollte ein Tierschützer,
der gerade eine Jagd filmt und selbst
die Polizei gerufen hatte, aus heiterem
Himmel einen Polizisten angreifen
und
ins Gesicht schlagen! Umgekehrt, dass
die Polizei mit Gewalt auf laufende Filmkameras
reagiert, ist unwiderlegbar im Film ‚Der
Prozess‘ über die Tierschutzcausa dokumentiert.
Dass Kameras von AktivistInnen Polizeibeamte
so erregen ist dabei absurd, sind es
doch gerade sie, die mit besonders großer
Begeisterung jede Tierschutzveranstaltung
filmen und den Menschen direkt ins Gesicht
fotografieren, wie bei der Anti-Pelzdemo
letzten Samstag in Graz z.B. geschehen.
Besonders dramatisch ist, dass das Opfer
dieses Polizeiangriffs auch einer der
13 Angeklagten im Tierschutzprozess war.“
DDr.
Balluch schließt: „Wir fordern eine Suspendierung
des betroffenen Beamten zusammen mit
einer empfindlichen Strafe und einer
angemessenen Entschädigung des Opfers.
Und wir fordern, dass die Polizei endlich
ihre Verantwortung wahrnimmt und nicht
blind die Verbrechen der schwarzen Schafe
in ihren Reihen deckt.“
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