Teilen:

Rettung eines Zuchtfasans durch WTV zeigt: Massenaussetzen in NÖ noch immer Jagdpraxis

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (22.11.2016)

NÖ, 22.11.2016

Schnabelsperre des Fasans belegt komplette Gleichgültigkeit der Jägerschaft gegenüber Tierleid – VGT fordert Verbot des Aussetzens auch in NÖ

Letztes Jahr bereits musste der VGT einschreiten und 17 Rebhühner, die mit abgeschnittenen Schnäbeln bei Mensdorff-Pouilly auf ihren Tod warteten, retten und zum Wiener Tierschutzverein ins Tierschutzhaus bringen. Nun hat ein Bewohner von Baden offenbar einen Fasan gefunden, der aus einer Massentierhaltung stammt und völlig desorientiert war. Er trug noch eine Schnabelsperre, wie sie bei Mensdorff-Pouilly im letzten Jahr an den Fasanen durch den VGT dokumentiert worden ist. Diese Schnabelsperren sollen verhindern, dass sich die Tiere in der Enge der Haltung gegenseitig pecken – sie sind noch immer völlig legal in Österreich! Herkömmlich wird das Aussetzen der Fasane noch dem Jagdrecht zugerechnet, und dort findet sich kein einziger Satz zum Schutz der Fasane, dort steht nicht, dass man den Tieren vor dem Aussetzen die Schnabelsperre abnehmen muss! Dass die Jägerschaft tatsächlich ihre Zuchtfasane mit diesen Schnabelsperren aussetzt, beweist einmal mehr, wie wenig sie sich für das Tierwohl interessiert. Der VGT fordert von Tierschutzministerin Sabine Oberhauser, das Aussetzen dieser Zuchttiere im Tierschutzgesetz zu verbieten und die Verwendung von Schnabelsperren auszuschließen.

Die Landesregierung von Niederösterreich behauptet, in ihrem Bundesland würden nur wenige Fasane ausgesetzt. Die Statistik spricht eine andere Sprache. Tatsächlich muss man das Aussetzen 2 Wochen davor der Behörde melden. Nun wird es Zeit, einen Schritt weiter zu gehen: in jenen Revieren, in denen Fasan, Rebhuhn oder Ente ausgesetzt wurden, muss die Jagd auf die jeweilige Tierart für 2 Jahre verboten werden. Wenn es um Bestandsstützung geht, wie immer behauptet wird, dann kann man doch dieselben, gerade ausgesetzten Vögel nicht gleich wieder abschießen, bevor sie sich vermehren konnten.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Landesrat Stephan Pernkopf hat uns erklärt, dass er das Gutachten von Universitätslektor Hans Frey, das das Aussetzen gezüchteter Vögel zur Jagd als tierquälerisch und naturschutzwidrig bezeichnet, inhaltlich anerkennt. Einem Verbot der Jagd auf dieselbe Tierart, die ausgesetzt wurde, für dasselbe und das Folgejahr halte er für sinnvoll. Nun müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Wir appellieren an Landesrat Pernkopf, zu seinem Wort zu stehen. Es wird Zeit, dieser infantilen Jagdpraxis einen Riegel vorzuschieben!“

04.03.2026, Wien

Reindling vegan

Backe einen veganen Reindling mit unserem Rezept!

04.03.2026, Wien

Wien Simmering: Verunfalltes Fiakerpferd eingeschläfert

VGT fordert erneut ein Ende der Fiakerei in Wien, die Gefahr für Tier und Mensch bedeutet

03.03.2026, Wien

Letzter Tag im SLAPP-Prozess von SPAR gegen VGT am Wiener Handelsgericht!

Schweinebauer Hubmann: Umstieg der gesamten Schweinebranche auf Stroh wäre leicht machbar; Vet-Uni Prof. Baumgartner: Vollspaltenboden Vorteil für Halter auf Kosten der Tiere

02.03.2026, Uttendorf

Sinnloses Massaker: über 100 tote Füchse in Uttendorf bei Braunau am Inn!

Stolz auf über 100 tote Füchse, 10 Dachse und zig Marder, Wiesel und Hermeline? – warum ist das Töten so ökologisch wertvoller Beutegreifer nicht längst verboten?

27.02.2026, Wien

Second-Hand Pelz – Mode mit Mordgeschichte

Sorgt dein Vintage-Pelzmantel dafür, dass Tierqual wieder tragbar wird?

26.02.2026, Wien

VGT-Erfolg: Hernals bekommt wichtige neue Amphibien-Tunnel

Seit 7 Jahren betreut der VGT eine Amphibien-Wanderroute am Hanslteich. Ein fixes Tunnelleitsystem wird die Tiere in Zukunft nachhaltig schützen

26.02.2026, Wien

VGT-Proteste gegen SPAR Vollspaltenboden-Schweinefleisch: Montag Verhandlungstag

Da SPAR den VGT per SLAPP-Klage mundtot machen will, wurden Demos „SPARt Euch diese Tierquälerei“ wieder aufgenommen – Protest heute 11 Uhr Wien Schottengasse 6

24.02.2026, Wien

Handelsgericht Wien: Einstweilige Verfügung gegen Skandal-Schweinefabrik Hardegg

Besitzer Maximilian Hardegg darf den VGT bis zum Urteil über die Unterlassungsklage nicht mehr als „terroristische Vereinigung“ bezeichnen – noch nicht rechtskräftig