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VGT-Obmann spricht am Literatur-Festival in Ljubljana, Slowenien

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.03.2017)

Wien, 09.03.2017

Österreichisches Kulturinstitut verweigert bereits zugesagte Förderung für das Festival, die es sonst jährlich beisteuert, offenbar weil der VGT eingeladen wurde

Alljährlich findet in Ljubljana in der Hauptstadt Sloweniens das große Fabula Literaturfestival statt. Über 10 Tage gibt es Buchlesungen und Vorträge, auch von AutorInnen aus Österreich. Und alljährlich wird diese Veranstaltung vom Österreichischen Kulturinstitut gefördert. So ist auch heuer wieder diese Förderung fix zugesagt gewesen. Bis bekannt wurde, dass diesmal VGT-Obmann Martin Balluch als Vortragender geladen war. Plötzlich war kein Fördergeld mehr vorhanden und die Unterstützung wurde abgesagt.

Martin Balluch dazu: „Es ist für Außenstehende kaum zu glauben, mit was für einer Penetranz unsere Arbeit von den politisch Verantwortlichen in Österreich sabotiert wird. Man führt Gesetze gegen das bisher völlig legale Filmen von Jagden vom öffentlichen Grund aus ein. Man ermöglicht die steuerliche Abschreibung für jedes soziale Thema, außer Tierschutz, explizit wegen dem VGT. Man schickt uns 3 Mal in direkter Folge die Steuerfahndung ins Büro. Vom Tierschutzprozess ganz zu schweigen. Und man gibt mir Redeverbote an Unis, warnt die Schulen vor unseren Vorträgen und jetzt setzt man sogar ausländische VeranstalterInnen unter Druck, mich nicht mehr einzuladen. Es ist wirklich kaum zu glauben. Wovor haben diese Leute eigentlich Angst?“

Doch die slowenische Öffentlichkeit ließ sich davon nicht abhalten. Der Vortragssaal war so übervoll, dass zwei Nebenräume zusätzlich geöffnet werden mussten, um dem Andrang all jener Herr zu werden, die den VGT-Obmann hören wollten. Das Thema des gesamten Festivals war der Tod. Martin Balluch referierte über den Inhalt seines Buches „Der Hund und sein Philosoph“, mit Schwerpunkt auf der Frage, ob der Tod von Tieren anders zu bewerten ist, als jener von Menschen. Am Beispiel am Zusammenleben mit Hunden als Familienmitglieder argumentierte der VGT-Obmann, dass auch für Tiere der Tod der größte Schaden ist. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion mit zwei slowenischen Philosophen, die sich mit der Frage von Tierschutz und Tierrechten beschäftigen.

Auch die Medien zeigten großes Interesse an dem VGT-Obmann. Seine gesamte Zeit in Slowenien vor und nach seinem Vortrag wurde für Interviews genutzt. Man könnte sagen, das alte Sprichwort passt auch hier: der Prophet gilt nichts im eigenen Land.

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