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Kundgebung zum Thema Schweinehaltung in Österreich

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (02.04.2010)

Wien, 02.04.2010

Fröhliche Ostern auch für die Tiere?

Fröhliche Ostern auch für die Tiere?

Zu den Osterfeiertagen gibt es in zahlreichen Haushalten in gesamt Österreich den traditionellen Osterschinken, der oft auch in der Kirche geweiht wird. Die meisten Menschen genießen dieses Stück Fleisch, aber die wenigsten machen sich darüber Gedanken, wie die Schweine leben mussten.

Kundgebungstisch

Am Montag, den 29. April 2010 gab es am Wiener Schwedenplatz eine Informationskundgebung, um auf die leider noch immer grauenhafte Haltung von Schweinen in Österreich hinzuweisen. Mit dem Film: "Leider kein Schwein gehabt!" wurden viele PassantInnen angezogen, die sich dann über das Leben der Schweine erkundigten. Zahlreiche Menschen haben die Verbesserungsvorschläge des VGT im Bezug auf die Schweinehaltung mit ihrer Unterschrift unterstützt.

Natürlich haben wir auch wieder die vegane Lebensweise als Alternative angeboten.

Wir haben Flugzetteln verteilt mit der tierfreundlichen Botschaft: "Frohe vegane Ostern, wünscht ihr Verein Gegen Tierfanbriken!"

Wie sieht das Leben dieser Tiere wirklich aus?

Bei uns in Österreich werden jedes Jahr ca. 5,5 Mio. Schweine geschlachtet, 5,5 Mio. Lebewesen müssen ihr Leben lassen, wegen des Fleisches an ihrem Körper. Aber nicht nur die Schlachtung ist eine Tragödie, auch das Leben dieser Tiere ist ein tristes. Die Mastschweine werden gerade einmal 6 Monate alt, und diese Zeit leben sie eingesperrt in Buchten auf Vollspaltenböden. So sind sie die ganze Zeit dem Gestank ihrer Exkremente ausgesetzt. Der Vollspaltenboden, das automatische Entmistungssystem, stellt eine Vereinfachung für die Landwirte dar, aber es ist eine Katastrophe für die sehr feinen Nasen der Schweine. Zusätzlich haben die Tiere kaum Platz sich angenehm hinlegen zu können, 0,7m² für ein 100kg Schwein sagt das Gesetz. Das Beschäftigungsmaterial in den Tierfabriken ist, wenn vorhanden, einfallslos und bietet den Schweinen keine ausreichende Abwechslung in den trostlosen Stallungen.

Sollten wir Menschen uns nicht gerade zu feierlichen Anlässen wie zu Ostern ein bisschen über Mitgefühl auch anderen Lebewesen gegenüber Gedanken machen?

 

 

 

 

 

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