Teilen:

Tierschutzprozess: erste Beschwerde beim Europ. Gerichtshof für Menschenrechte

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (19.02.2014)

Wien, 19.02.2014

7 Jahre Verfahren gegen VGT-Obmann am Köcheln gelassen: kein faires Verfahren (Art 6 EMRK) und kein Recht auf wirksame Beschwerde (Art 13 EMRK)

7 Jahre Verfahren gegen VGT-Obmann am Köcheln gelassen: kein faires Verfahren (Art 6 EMRK) und kein Recht auf wirksame Beschwerde (Art 13 EMRK)

Im Herbst 2006 haben die Ermittlungen in der Tierschutzcausa begonnen, ab April 2007 gab es eine SOKO gegen den Tierschutz. Beim Mitlesen interner Emails realisierte diese Mitte 2007, dass der VGT-Obmann eine UVS-Richterin lobend erwähnte, nachdem sie Strafbescheide gegen TierschützerInnen wegen einer Jagdstörung aufgehoben hatte. Es wurden Ermittlungen wegen Verdacht auf Bestechung einer Richterin eingeleitet, inklusive Hausdurchsuchung bei der Richterin und Abhören ihres Telefons. Selbst nach dem Freispruch im Tierschutzprozess weigerte sich der zuständige Staatsanwalt Mag. Wolfgang Handler dieses absurde Verfahren einzustellen, auch eine Reihe von Einstellungsanträgen durch den VGT-Obmann änderten nichts, die zuständigen RichterInnen ließen Mag. Handler walten. Nur 2 Wochen nachdem dieser Staatsanwalt zur Korruptionsstaatsanwaltschaft befördert worden war, 7 Jahre (!) nach Ermittlungsbeginn, stellte sein Nachfolger das Verfahren mir nichts dir nichts sofort ein.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch: ,,Die sofortige Einstellung durch einen neutralen Staatsanwalt beweist, dass sein Vorgänger Mag. Wolfgang Handler die Ermittlungen gegen mich einfach nur ,am Köcheln' halten wollte. Es ging ihm darum, in der Öffentlichkeit mich trotz rechtskräftigen Freispruchs weiter als verdächtig führen zu können. Erschreckend, dass Anträge an das Landesgericht diesen Staatsanwalt in seinem widerrechtlichen Handeln nicht bremsen konnten. Deshalb habe ich jetzt Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingelegt. Und zwar nicht nur, weil das Vorgehen des Staatsanwalts nicht als faires Verfahren (Art 6 EMRK) betrachtet werden kann, sondern auch, weil es mir rechtlich nicht möglich war, diese offensichtliche Willkür wirksam zu bekämpfen (Art 13 EMRK)."

Die wichtigen Teile der Beschwerde im Original.

27.02.2026, Wien

Second-Hand Pelz – Mode mit Mordgeschichte

Sorgt dein Vintage-Pelzmantel dafür, dass Tierqual wieder tragbar wird?

26.02.2026, Wien

VGT-Erfolg: Hernals bekommt wichtige neue Amphibien-Tunnel

Seit 7 Jahren betreut der VGT eine Amphibien-Wanderroute am Hanslteich. Ein fixes Tunnelleitsystem wird die Tiere in Zukunft nachhaltig schützen

26.02.2026, Wien

VGT-Proteste gegen SPAR Vollspaltenboden-Schweinefleisch: Montag Verhandlungstag

Da SPAR den VGT per SLAPP-Klage mundtot machen will, wurden Demos „SPARt Euch diese Tierquälerei“ wieder aufgenommen – Protest heute 11 Uhr Wien Schottengasse 6

24.02.2026, Wien

Handelsgericht Wien: Einstweilige Verfügung gegen Skandal-Schweinefabrik Hardegg

Besitzer Maximilian Hardegg darf den VGT bis zum Urteil über die Unterlassungsklage nicht mehr als „terroristische Vereinigung“ bezeichnen – noch nicht rechtskräftig

23.02.2026, Wien

Einladung zur Demonstration für Amphibientunnel in Hernals

Geplanter Tunnelbau für den Hanslteich auf wackeligen Beinen, Amphibienschützer:innen demonstrieren vor Bezirksvertretungssitzung und fordern rasche Umsetzung

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat