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Tierquälerische Haltung von Fischen im Shoppingcenter Seiersberg

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.02.2015)

Graz, 05.02.2015

In den Passagen des beliebten Grazer Einkaufszentrums werden lebende Fische zu bloßen Dekorationszwecken gehalten: Damit man sie immer sieht in einem nur 30 cm flachen, strukturlosen Becken.

Tiere sollten schon längst nicht mehr als Sachen behandelt werden. Dass dieses ethische Ideal in der Nutztierhaltung deutlich verfehlt wird, ist nicht neu. Doch die Degradierung zu bloßen Unterhaltungszecken, die Benutzung leidensfähiger Lebewesen zu Dekorationszwecken sollte 2015 noch viel mehr verpönt sein.

Doch im Shoppingcenter Seiersdorf, einem Einkaufszentrum in der Nähe von Graz, müssen nach wie vor ein knappes Dutzend ca. 30 cm großer Goldfische in einem flachen Becken ihr Dasein fristen: Ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit sind die Wirbeltiere Licht und Lärm sowie den Griffen der zahlreichen BesucherInnen ausgesetzt. Dementsprechend apathisch liegen sie stundenlang im Wasser. Das Becken ist dabei nur 30 bis 35 cm tief.

Tiere sind gem. Tierschutzgesetz aber so zu halten, dass ihre Körperfunktionen und ihr Verhalten nicht gestört werden und ihre Anpassungsfähigkeit nicht überfordert wird. Insbesondere ist den hier vorliegenden Goldfischen eine Beckentiefe mindestens im Ausmaß von mindestens dem Dreifachen ihrer Körperlänge sowie Versteckplätze, Deckungsmöglichkeiten und Bepflanzung zu gewährleisten.

Der VGT hat Anzeige erstattet.

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