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Schlachthofskandal in Österreich

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (13.11.2015)

13.11.2015

Der größte Tierschutz-Skandal Österreichs der letzten Jahre!

Video-Zusammenfassung

Mehr Videos und Detailinfos zu den einzelnen dokumentierten Betrieben finden sich in unserer Filme Sektion.

Weltweit größte Schlachthofrecherche zeigt grauenhafte Zustände auf!

Tierschutz-JournalistInnen konnten 20 österreichische Schlachthäuser mit Kameras dokumentieren! Unfassbares Tierleid wurde aufgedeckt – Anzeigen gegen alle SchlachthofbetreiberInnen!

Schlachthöfe sind Orte, wo Tiere getötet werden, damit sie zu Fleisch verarbeitet werden können. Das ist allgemein bekannt. Und wird vom Großteil der Bevölkerung so akzeptiert. Was aber wirklich dahinter steckt kann und darf niemanden kalt lassen. 20 österreichische Betriebe wurden von Tierschutz-JournalistInnen mittels versteckten Kameras überwacht. Nicht wochenlang, sondern ein, manchmal zwei Tage. Die dokumentierten Grausamkeiten sind nur ein minimaler Auszug von dem, was dort tagtäglich passiert. Das österreichische Tierschutzgesetz regelt die Schlachtung. Dort steht, dass die Tiere von ungerechtfertigten Schmerzen, Leiden, Schäden und schwerer Angst verschont bleiben sollen. In Wirklichkeit stehen in den meisten Betrieben Schläge, Elektroschocks und brutalste Behandlung an der Tagesordnung. Oftmals werden die Tiere zur Schlachtung regelrecht gefoltert!

Zahlreiche MitarbeiterInnen des VGT mussten hunderte Stunden Videomaterial sichten und dokumentieren, Videos erstellen sowie Anzeigen an die Behörden verfassen. Eine emotionale Zerreißprobe, der manche nicht standhielten. Nicht jedeR schafft es, diese geballten Grausamkeiten auszuhalten. Danke an alle, die mitgeholfen haben, diese umfassende Dokumentation für die Öffentlichkeit aufzubereiten. Und besonderer Dank soll jenen anonymen Tierschutz-JournalistInnen ausgesprochen werden, die dieses Videomaterial dem VGT zur Verfügung gestellt haben. Diese Menschen haben ihre Gesundheit und manchmal ihr Leben riskiert, um diese einzigartigen Aufnahmen machen zu können.

Die folgenden Seiten richten sich an die gesamte österreichische Bevölkerung, und darüber hinaus. Jeder Mensch, der Fleisch isst, muss sich angesichts dieser Bilder die Frage stellen, ob das Töten von Tieren für den Fleischkonsum rechtfertigbar sein kann.

Bitte lesen Sie die Texte, und sehen sich die Filme an. Bitte empfehlen Sie diese Seiten weiter, damit möglichst viele Menschen zum Nachdenken angeregt werden können!

Das präsentierte Bild- und Videomaterial wurde 2015 erstellt und dem VGT zugespielt.

Das VGT-Team

Daten und Fakten

  • Videomaterial anonym zugespielt
  • Datenvolumen von ca. 6 Tera Byte
  • ca. 3.000 Stunden Videomaterial
  • Zeitraum Jänner bis Oktober 2015
  • Jahresschlachtkapazität der gesichteten Betriebe:
    • 3,8 Mio. Schweine → 70 % aller Schweineschlachtungen
    • 200.000 Rinder → 32 % aller Rinderschlachtungen
    • 100 % aller Putenschlachtungen
  • insgesamt 20 Schlachthöfe, 19 auswertbar
    • 12 Rinder und Schweineschlachthöfe
    • 4 reine Schweineschlachthöfe
    • 1 reiner Rinderschlachthof
    • 3 Geflügelschlachthöfe
  • 7 Bundesländer STMK: 9, NÖ: 4, OÖ: 2, K: 3, VBG: 1, BGLD: 1

Zusammenfassende Ergebnisse

  • flächendeckend brutaler Umgang mit Schlachttieren
  • zahlreiche Übertretung von Gesetzen in Schlachtbetrieben
  • auch bei Einhaltung des Gesetzes tierquälerische Zustände
  • fehlende Kontrollen durch TierärztInnen

 

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