Heute fand eine Treibjagd im Jagdgatter der Schönborn KG bei Weyerburg in NÖ statt - vgt

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Heute fand eine Treibjagd im Jagdgatter der Schönborn KG bei Weyerburg in NÖ statt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.01.2016)

Wien, 30.01.2016

Letzten Tag zur Gatterjagd auf Wildschweine genutzt – Internetangebote der Schönborn KG für Jagden im „Saugatter“; Ungarische Jagdgesellschaft fährt mit Reisebus vor

Wie so oft meldete sich ein verzweifelter Anrainer mit der Mitteilung beim VGT, dass eine Gatterjagd in seiner Nachbarschaft bevorstehe. Und wie so oft wollte der Meldungsleger selbst unbekannt bleiben. Verständlich, weil der VGT kann mittlerweile ein Lied davon singen, was passiert, wenn man die GroßgrundbesitzerInnen bei ihrer feudalen Gatterjagd fotografiert. Die BH Güssing hat den VGT-Obmann mit Strafverfügungen zugeschüttet, die GatterjagdveranstalterInnen wie Mayr-Melnhof in Salzburg und Mensdorff-Pouilly in Luising gehen mit Zivilklagen auf Unterlassung gegen den VGT vor. Doch die Vorfälle bei Gatterjagden sind von hohem öffentlichen Interesse, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tierquälerei. Und so fuhren heute auch einige AktivistInnen des VGT zum Jagdgatter der Schönborn KG, um diese Gatterjagd – am vorletzten Tag, an dem solche Treibjagden im Gatter nach dem nö Jagdgesetz noch erlaubt sind – zu dokumentieren. Sie sahen Treiberlinien, erschossene Wildschweine und den Reisebus einer ungarischen Jagdgesellschaft, die offenbar gerade zum lustigen Abschussspektakel zu Besuch war. Kein Wunder, bietet die Schönborn KG doch auf ihrer Webseite www.schoenborn.at Abschüsse in ihrem Jagdgatter gegen Geld an.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Ein Blutgeld, das hier auf Kosten der Tiere von den GatterbetreiberInnen eingenommen wird. Der Spass beim Abschuss von gefangenen Wildtieren, den manche Mitmenschen offenbar zu empfinden in der Lage sind, wird in Geld umgemünzt. Doch die große Mehrheit der Menschen will diese Form der Feudaljagd vornehmlich des ehemaligen Adels verboten sehen. Nein, heutzutage kann man nicht mehr einfach die eigenen Ländereien umzäunen, die Menschen aussperren und drinnen gezüchtete Tiere jagen. Wir sind eine dem Tierschutz verpflichtete Demokratie und deshalb muss nun ein gesetzliches Verbot her. Wir appellieren an Landesrat Stephan Pernkopf, eine öffentliche Diskussion über ein Gatterjagdverbot zuzulassen!“

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