Teilen:

VGT-Kritik an Vorgehen Landesrätin Dunst zu neuem Burgenländischen Jagdgesetz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.09.2016)

Wien, 20.09.2016

Weder Absprache mit Koalitionspartner oder Opposition, noch mit Interessensverbänden im Tier- und Umweltschutz; Maßnahmen gegen Jagd auf Zuchttiere viel zu zahnlos

Nachdem der VGT seine gut fundierte Kritik an der feudaljagdlichen Praxis auf ausgesetzte oder eingesperrte Zuchttiere vorgebracht hatte, zeigte die neue burgenländische Landesregierung eine Bereitschaft, das Jagdgesetz zu reformieren. Nach gut einem Jahr wurde heute – offenbar ohne Absprache mit Koalitionspartner oder Opposition, geschweige denn mit Tier- oder Umweltschutzorganisationen – ein Vorschlag im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Der VGT kritisiert, dass in die Entstehung des Gesetzes, im Rahmen einer von SPÖ-Landesrätin Verena Dunst gegründeten ARGE Jagd, in „guter“ alter ÖVP-Tradition, obwohl die ÖVP gar nicht mehr in der Landesregierung sitzt, die Landwirtschaft und die Jägerschaft einbezogen wurden, nicht aber andere Interessensverbände, namentlich die von Tierschutz, Umweltschutz oder der Ökojagd.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Zwar durften wir unsere Ideen vorbringen, aber darin erübrigt sich doch nicht der demokratische Prozess. Lediglich mit der Jägerschaft und der Landwirtschaft, aber nicht mit der anderen Seite, dem Umwelt- und Tierschutz, zu sprechen, ist Scheuklappendenken. Das ist leider typisch provinzielles Freunderlwirtschaft-Österreich. Wie soll sich eine moderne, adäquate Gesetzgebung entwickeln, wenn die Zivilgesellschaft ausgeschlossen wird?“

Und weiter: „Die Jagd auf ausgesetzte Fasane, Rebhühner und Enten ist reine Tierquälerei und ohne jeden Sinn. Ein Paradigmenwechsel in der Jagd, wie er von Landesrätin Dunst angekündigt worden ist, hätte dem ein Ende bereiten müssen. Ebenso kann, im Gegensatz zur Ansicht von Frau Dunst, die Gatterjagd sehr wohl verboten werden, wie ein fachliches Gutachten eines Verfassungsrechts-Uniprofessors beweist, siehe Gutachten zur Jagd auf Zuchttiere. Dieses neue Jagdgesetz ist also mit einem modernen Tierschutzgedanken nicht vereinbar!“

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche

04.05.2026, Südoststeiermark

Einladung: VGT-Demo vor aufgedeckter Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“

Tierschützer:innen kritisieren anhand von Bildmaterial aus der Tierfabrik, dass sich am Schweineleid durch die Gesetzesnovelle nichts geändert hat

04.05.2026, Wien

Welt-Thunfischtag 2026

Neuer Bericht bestätigt: Massive Tierschutzprobleme beim Thunfischfang

02.05.2026, Wien

Der Tierschutzprozess

Einer der größten Justizskandale der 2. Republik.

01.05.2026, Wien

Veganes Sommer-Gewinnspiel 2026

Gewinne eine Hotelübernachtung, Geschenkboxen, vegane Kleidung uvm.

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen