Teilen:

Beinahe-Unfall wegen Zuchtfasanen auf Autobahn bei Eisenstadt: Anzeige

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.12.2016)

Wien, 23.12.2016

Desorientierte Zuchtfasane, die offensichtlich ausgesetzt worden waren, führten fast zu einem Unfall – VGT zeigt zuständigen Revierleiter wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit an

Die Tiere stammen aus einer Massentierhaltung und hatten dort die längste Zeit Sichtblenden vor den Augen, um das gegenseitige Picken zu verhindern. Ausgesetzt für die Jagd sind sie dann völlig desorientiert, sitzen oft am Fahrbahnrand und weichen Autos kaum aus. Eine Autofahrerin auf der Autobahn bei Eisenstadt sah plötzlich zwei weibliche Zuchtfasane auf der Fahrbahn sitzen und wich instinktiv aus, um die Tiere nicht zu verletzen. Dabei krachte sie um ein Haar in die Leitplanken. Der VGT hat deshalb nun Anzeige nach § 89 Strafgesetzbuch wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit gegen den zuständigen Revierjäger erstattet. Zahlreiche der ausgesetzten Zuchtfasane enden unter den Rädern von Autos. Die Statistik Austria listet 15.000 Fasane und 500 Rebhühner jährlich, die von Autos überfahren werden. Die Dunkelziffer liegt aber viel höher, weil die meisten Menschen das Überfahren eines Vogels nicht melden.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Ein weiterer Grund, das Aussetzen von Zuchtfasanen zu verbieten! Nicht nur, dass es Tierquälerei ist, diese hilflosen Tiere dem Straßenverkehr auszusetzen. Es werden auf diese Weise auch Menschen gefährdet. Die allermeisten ausgesetzten Tiere sterben nicht bei der Jagd, sondern durch Raubfeinde, durch Verhungern oder eben durch Autos. Völlig sinnlos. Wir appellieren einmal mehr an Landesrätin Verena Dunst, über Weihnachten ihr Herz für die ausgesetzten Zuchttiere zu erwärmen und im nächsten Jahr bei der Reform des Jagdgesetzes ein Totalverbot auszusprechen, um dieses völlig sinnlose Tierleid zu vermeiden.“

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen

16.09.2026, St. Pölten

Horror-Stall: Tierschutz-Demozug in St. Pölten

Anlässlich der Ende August aufgedeckten Tiermast im Bez. St. Pölten-Land ruft der VGT zum Protest-Marsch durch St. Pölten bis zur zuständigen Bezirkshauptmannschaft

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen