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Brutaler Umgang in Sammelstelle – 148 Anzeigen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.11.2017)

Wien, 04.11.2017

In einer Sammelstelle in Schwarzach werden Kälber von Bauernhöfen aus ganz Vorarlberg angeliefert. Sie sind für den Weitertransport nach Italien, Spanien und Polen bestimmt.

Tobias Giesinger, Kampagnenleiter des VGT, beschreibt: Das Videomaterial aus versteckten Kameras zeigt erschreckende Szenen: Bei der Verladung werden die verängstigten Tiere an den empfindlichen Schwänzen und Ohren gezerrt und hochgehoben. Sie werden von Anhängern gestoßen und getreten. Dies sind keine Einzelfälle, sondern stellen die gängige Praxis dar – insgesamt 148 Anzeigepunkte gegen den Sammelstellenbetreiber, Tiertransportfahrer und Viehhändler wurden vom VGT an die Behörden übergeben. Auch die Verwendung von nicht-rutschfesten Rampen, auf denen die Tiere stürzen oder der Transport von Kälbern in einem VW-Bus wurde zur Anzeige gebracht.

Fotos

In Schwarzach werden fast wöchentlich Kälber angeliefert. Der dreistöckige Tiertransporter aus Tirol wartet schon seit dem Vorabend. Bei der Anlieferung stürzen Kälber nicht selten aus den Fahrzeugen, weil oft geeignete Rampen fehlen. Kälber werden häufig an Stricken und ihren empfindlichen Schwänzen aus den Transportern gezerrt. Das Ziehen an ihren Ohren ist ebenfalls ein klarer Gesetzesverstoß. Die Kälber werden sortiert – je nachdem ob sie für Italien, Spanien oder Polen bestimmt sind.

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