Teilen:

Fiaker: 12-Stunden-Demo verdeutlicht tägliches Tierleid

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.08.2018)

Wien, 23.08.2018

Aktivist_innen des VEREINS GEGEN TIERFABRIKEN fordern die Wiener Stadtpolitik zum Handeln auf. Gesetzliche Verbesserungen für die Pferde sollen umgehend in die Wege geleitet werden

Seit genau einer Woche existiert das Tierschutzbündis Allianz Pro-Fiakerpferde, welches sich für sofortige gesetzliche Verbesserungen für die geplagten Pferde einsetzt und zudem ein Ende der Fiakerei in der Wiener Innenstadt fordert. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT), selbst Teil der Allianz, machte heute mit einer 12-Stunden-Aktion auf das unnötige Leid der Fiakerpferde aufmerksam. Aktivist_innen verkleideten sich als Pferde, welche vor eine Kutsche gespannt wurden. Ebenfalls mit dabei: Tierschützer_innen, die die Stadt-Politiker_innen mimen (Bürgermeister Michael Ludwig, Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou und Tierschutz-Stadträtin Ulli Sima), und ein Fiaker, der die Öffentlichkeit über seine Sicht der Dinge aufklärt.

Fiakerpferde dürfen von 10 bis 23 Uhr im Einsatz sein, von 11 bis 22 Uhr dürfen sie Gäste herumkutschieren. Die Dauer der Kundgebung (10 bis 22 Uhr) ist an die Betriebszeiten der Fiaker angelehnt und soll den Irrsinn der gesetzlich erlaubten Dauer eines Fiakerpferd-Arbeitstags sichtbar machen.

VGT-Campainger David Fenzl: Wir fordern hiermit die Wiener Stadtpolitik – vor allem die Tierschutzstadträtin Ulli Sima und die Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou – auf, gesetzliche Verbesserungen für die sensiblen Pferde und das Ende der Fiakerei im Ersten Bezirk auf die politische Agenda zu setzen. Ein guter Anfang wäre eine Verkürzung der Arbeitszeiten, ein Hitzefrei ab 30°C und das strikte Durchgreifen und Abstrafen der Gesetzesübertretungen, die wir tagtäglich dokumentieren: zu frühes Auffahren am Standplatz, zu früher Transport von Gästen, zu viele Fiakergespanne auf den Standplätzen. Bitte, Frau Sima und Frau Vassilakou, handeln Sie!

Während der gesamten Aktion sind Wiener_innen (ab 16 Jahren) herzlich eingeladen die Petition Pferde raus aus der Stadt zu unterzeichnen, welche sich an die Stadt Wien richtet und ein Ende des Fiakerbetriebs in der Wiener Innenstadt fordert.

Zur Petition: Pferde raus aus der Stadt

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A