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Schluss mit dem Vollspaltenboden!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.05.2019)

Wien, 21.05.2019

In Österreich wird doch wohl jedes Schwein auf weichem Stroh schlafen dürfen! Was vielleicht ein Gutteil der Bevölkerung als selbstverständlich annimmt, ist leider nicht wahr.

Laut Statistik Austria kommen hierzulande nur 11 % der Schweine in den Genuss von Stroh. Ganze 60 % müssen auf einem sogenannten Vollspaltenboden leben. Das ist ein Boden aus Beton, der durchgängig mit Spalten durchzogen ist, die 1,8 cm breit sind und zumeist scharfe Kanten haben. Ein Vollspaltenboden ist billiger: während man das Stroh doch immer wieder auswechseln muss, braucht man sich am Vollspaltenboden gar nicht mehr um die Schweine zu kümmern. Da Kot und Urin durch die Spalten nach unten durchgehen, spart man sich nicht nur das Stroh, sondern auch die Arbeit.

Doch das darf nicht sein! Schweine müssen wenigstens einen weich eingestreuten Liegeplatz bekommen – wenn sie schon nicht ins Freie dürfen und so wenig Platz haben! Kostenersparnis darf nicht am Rücken der Schweine ausgetragen werden!

Der VGT fordert daher ein Ende des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung!

Schweine leben in Österreich unter tristesten Bedingungen.

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