Teilen:

Alles ist nicht so, wie es scheint

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.05.2020)

Wien, 11.05.2020

Vortag und Diskussion zum Thema Tierversuche in Österreich von und mit DDr. Martin Balluch am 28. Mai, 2020 von 19:00 – 20:30 Uhr via Live-Video auf der Facebook-Seite von VGT Austria.

Der Vortag und die anschließende Diskussion finden am Donnerstag, dem 28. Mai 2020 zwischen 19:00 und 20:30 Uhr via Live-Video auf der Facebook-Seite von VGT Austria statt!

Die Tierversuchsindustrie setzt auf Intransparenz und Diskussionsverweigerung. Gibt es öffentliche Kritik an konkreten Tierversuchen, wird sofort zivilrechtlich geklagt. So gelang es, in der Öffentlichkeit die falsche Vorstellung zu etablieren, dass alle Tierversuche dem Schutz menschlichen Lebens dienten, unabdingbar seien und darüber hinaus bestens kontrolliert. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus: jeder beantragte Tierversuch in Österreich wird genehmigt, das Tierversuchsgesetz schreibt keinerlei Kommission zur Genehmigung von Tierversuchen vor und es gibt niemanden, der wegen Übertretung des Tierversuchsgesetzes behördlich bestraft wurde. Zusätzlich dienen sehr viele Tierversuche gänzlich anderen Zielen, als dem Schutz menschlichen Lebens. Und Tierversuche sind auch gar nicht effektiv, um neue Medikamente zu entwickeln. Selbst das unabhängige, tierversuchsfreundliche Wissenschaftsmagazin "New Scientist" konstatiert eine Krise der Tierversuchsmethode. Der Ausweg kann nur die Entwicklung wissenschaftsbasierter Experimente ohne Tiere sein. Und das erste Strafverfahren wegen Übertretung des Tierversuchsgesetzes ist beim zuständigen Höchstgericht anhängig.

Martin Balluch studierte Mathematik, Physik, Astronomie und Philosophie, und arbeitete 12 Jahre lang als Universitätsassistent an den Unis Wien, Heidelberg und Cambridge. Bereits 1985 begann er sich gegen Tierversuche zu engagieren, veröffentlichte kritische Berichte über Tierversuche z.B. am Institut für Experimentelle Psychologie der Uni Cambridge und sitzt seit 2012 in der Bundestierversuchskommission. Er war führend an den erfolgreichen Kampagnen für ein Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen und für einen verpflichtenden Kriterienkatalog im Genehmigungsprozess für Tierversuche beteiligt.

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz

19.08.2026, Hvalfjörður/Island

VGT dokumentiert Walfang in Island: 51. Finnwal getötet, Whale Watching behindert

Neben Norwegen und Japan betreibt nur mehr Island kommerziellen Walfang – eine letzte Firma mit 2 Booten darf 150 Finnwale und 168 Zwergwale pro Jahr töten