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Auch der Schlachthof und Fleischverarbeiter „Berger-Schinken“ gegen Vollspaltenboden

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (16.07.2020)

Wien, 16.07.2020

In einem öffentlichen Statement unterstützt der Betrieb die VGT-Forderung und appelliert an Ministerin Köstinger, ein gesetzliches Verbot einzuführen.

Alle kritisieren die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden, alle sind sich einig, dass sich da etwas ändern muss. Nach Schweinebörsensprecher Schlederer stößt nun auch der Schlachthof und Fleischverarbeiter Berger-Schinken in dasselbe Horn. In einem öffentlichen Statement wird Landwirtschaftsministerin Köstinger aufgefordert, ein gesetzliches Verbot der Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden einzuführen und den Betrieben mittels Förderungen den Umstieg zu ermöglichen. Dazu Berger-Schinken wörtlich: Nur ein gesetzliches Verbot von Vollspaltenböden wird die gewünschte Änderung bringen.

VGT-Obmann Martin Balluch ist erfreut: Es zeigt sich einmal mehr, dass wirklich alle Player in dieser Thematik dasselbe wollen. Vom Tierschutz über die Konsument_innen bis zu den Betrieben und den Verarbeiter_innen. Der Vollspaltenboden in der Schweinehaltung ist ein Auslaufmodell. Nun ist Landwirtschaftsministerin Köstinger gefragt, diesem allgemeinen Wunsch zu entsprechen, und mit einem Gesetz die Weichen für die Zukunft zu stellen. Erst wenn der Neubau von Vollspaltenböden verboten und für die bestehenden ein Ablaufdatum festgesetzt ist, kann man ernsthaft daran gehen, auch den Handel, die Verarbeitung und die Gastronomie umzustellen.

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