Teilen:

Erfolg für Tierschützer: Zirkus bettelt jetzt mit Babyelefant aus Plastik

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.11.2020)

Wien, 18.11.2020

Anzeige des VGT wegen Ponybettelns hat zu Umdenken geführt

Seit vielen Jahren werden in Wien Tiere missbraucht, um in den Wintermonaten für die Zirkusse Geld zu erbetteln. Stundenlang müssen Ponys oder andere Tiere auf Einkaufsstraßen schutzlos in der Kälte stehen, ohne Wasser und oft ohne Futter.

Zuletzt hat der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN Anzeige gegen den Zirkus Safari erstattet. Mit einem Pony wurde vor dem EKZ in Simmering um Spenden gebettelt. Hier wurde nicht nur gegen das Tierschutzgesetz verstoßen (das Pony musste 7 Stunden lang an einem Seil befestigt am Asphalt ausharren und hatte laut Aussagen mehrer Tierschützer_innen auch kein Wasser). Zusätzlich wurde bei der Verladung des Ponys in einen völlig ungeeigneten Transporter Gewalt angewendet, wie der VGT auch auf Video dokumentieren konnte. Auf dem Video sind keinerlei Sicherungsmaßnahmen für das Pony im Transporter zu finden, obwohl z.B. Art 3 der EU-Transportverordnung normiert, dass niemand eine Tierbeförderung durchführen oder veranlassen darf, wenn den Tieren dabei Verletzungen oder unnötige Leiden zugefügt werden könnten.

Obwohl das gewerbsmäßige Betteln illegal ist, stand der Mann mit dem Pony von 7.-14. November fast jeden Tag vor dem EKZ, Tierschützer_innen verständigten jedes Mal die Polizei und die MA60.

Spät aber doch wurde der Zirkusdirektor Benjamin Spindler nun offenbar einsichtig. Am vergangenen Samstag stand ein Elefant aus Plastik neben dem bettelnden Mann.

VGT-Campaignerin Heidi Lacroix klärt auf: Es ist zu begrüßen, dass jetzt kein Tier mehr leiden muss, wenn der Zirkus Safari betteln geht. Hoffentlich müssen auch bald in der Manege keine Tiere mehr leiden. Es gibt sehr viele Zirkusse, die mit menschlichen Artist_innen eine hervorragende Show bieten. Im Jahr 2020 besteht überhaupt kein Grund mehr, Tiere für stressige Shows in engen Manegen zu missbrauchen. Die sensiblen Lebewesen sind für das Leben im lauten, umherfahrenden Zirkus nicht gemacht.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben