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VGT mit Stroh und Vollspaltenboden zum Ministerrat vor Bundeskanzleramt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (28.04.2021)

Wien, 28.04.2021

Tierschützer:innen werden nicht müde, die Bundesregierung an ihre Verantwortung zu erinnern, den Schweinen endlich zu helfen.

Tag um Tag, Woche um Woche, ja Monat um Monat verstreicht, und die Bundesregierung lässt weiterhin die Schweine im Regen stehen – trotz Missstandsfeststellung der EU und drohenden Strafzahlungen. Offenbar können sich ÖVP und Grüne auf keinen Fahrplan einigen, wann und auf welche Weise die so notwendigen Änderungen in der Verordnung zur Schweinehaltung endlich kommen werden. Deshalb hat der VGT heute anlässlich des Ministerrates vor dem Bundeskanzleramt zwei Haltungsbuchten von Schweinen aufgebaut. Eine mit Vollspaltenboden und eine mit tiefer Stroheinstreu. Die zuständigen Minister Mückstein und Ministerin Köstinger sind eingeladen, sich den Unterschied anzuschauen und ihn am besten gleich selbst auszuprobieren. Was man den Schweinen zumutet, sollte man schon kennen. Der VGT ruft die Bundesregierung dazu auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und den Vollspaltenboden zu verbieten!

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Der Beton-Vollspaltenboden ist kein abstraktes Konzept. Er ist die harte Realität für Millionen von Schweinen jedes Jahr in Österreich. Um das auch den Verantwortlichen klar zu machen, waren wir heute wieder vor dem Bundeskanzleramt. Ein Blick genügt, und vielleicht einmal sich darauf zu setzen, und jeder Mensch mit Herz und Hirn sollte eigentlich wissen, was vom Vollspaltenboden zu halten ist. Es ist völlig unverständlich, warum die schon längst angekündigte Novelle der Verordnung zur Schweinehaltung, die Tierschutzminister Anschober vorgelegt hat, nicht endlich umgesetzt wird. Worauf wartet man noch im Landwirtschaftsministerium? Worauf warten Sie noch, Frau Landwirtschaftsministerin Köstinger?


Pressefotos frei zum Abdruck (Copyright: VGT.at)

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