Teilen:

Alternativen zu Feuerwerken

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.12.2023)

Wien, 25.12.2023

Feuerwerke stellen eine Belastung für Tiere und Umwelt dar. Doch es gibt viele Alternativen und andere Traditionen, um das neue Jahr einzuläuten.

Zahlreiche Tiere werden zu Silvester durch Feuerwerke und das Schießen von Raketen stark verängstigt. Das betrifft nicht nur Haustiere, sondern insbesondere auch Tiere in Stallungen und freilebende Wildtiere. Für viele Tiere kann die Panik aufgrund von Feuerwerken sogar tödlich enden. Auch die Umwelt wird durch den entstehenden Müll und den Feinstaub durch die Verbrennung stark belastet. Dabei gibt es viele andere Möglichkeiten, um den Silvesterabend zu feiern, ohne damit die Umwelt oder Tiere zu belasten.

Andere Traditionen

Ist es überhaupt notwendig, Alternativen zu Feuerwerken zu finden? Es gibt schließlich viele andere Traditionen für den Silvesterabend, die großen Spaß machen. Dinner for One anschauen, Wachsgießen, Glücksbringer austauschen, mit Sekt anstoßen, Walzer tanzen, Fondue oder Raclette essen, der Abend ist eigentlich bereits verplant. Außerdem gibt es viele Traditionen aus aller Welt, die man einmal ausprobieren kann. Zum Beispiel werden in Tschechien zu Silvester Äpfel halbiert, um aus dem Kerngehäuse die Zukunft herauszulesen. In Griechenland wird eine Münze im Brotteig mitgebacken. Wer beim Essen das Geldstück findet, kann sich der Tradition zufolge im nächsten Jahr über einen reichen Geldsegen freuen. Vielleicht ist die Tradition, das neue Jahr mit einem Knall einzuläuten, ohnehin bereits überholt.

Alternativen

Wer dennoch am Silvesterabend nicht auf Outdoor-Spaß verzichten will, kann es mal mit diesen tier- und umweltverträglicheren Alternativen zu Feuerwerken probieren:

Seifenblasen: Anstelle von bunten Explosionen können Seifenblasen geblasen werden. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch ein großer und vor allem ungefährlicher Spaß für Kinder, die dabei miteinbezogen werden können. Bei klirrender Kälte kann es sogar passieren, dass die Seifenblasen gefrieren, was besonders beeindruckend aussieht. Die Flüssigkeit kann auch selbst hergestellt werden.

Lichter: Wer nicht auf bunte Farben und Lichter verzichten will, kann diese auch ungefährlich und ohne negative Auswirkungen auf Tiere und Umwelt bekommen. So kann man zum Beispiel im Wohnzimmer, aber auch im Garten, eine kleine Lasershow mit Lichtern veranstalten. Aber Vorsicht: auch durch Lichter können Tiere gestört werden. Außerdem kann auch einfach ein aufgezeichnetes Feuerwerk von früher oder eine andere Lichtershow aus dem Internet angeschaut werden, zum Beispiel, indem man es mit einem Beamer an eine große Wand wirft.

Feuer: Nicht ganz ungefährlich, aber dennoch wesentlich verträglicher als Feuerwerke sind kleine Feuer, wie zum Beispiel ein Lagerfeuer im Garten, Fackeln oder Wunderkerzen. Auch Laternen sind besonders für Kinder ein großer Spaß und können sogar selbst gebastelt werden.

Geld in Gutes investieren: Feuerwerke kosten Unmengen an Geld. Jedes Jahr werden hohe Beträge dafür ausgegeben, obwohl Tiere und die Umwelt dadurch stark belastet werden. Anstatt Knallkörper zu kaufen, kann das Geld in diesem Jahr stattdessen in etwas Gutes investiert werden. Zum Beispiel eine Spende an eine Tierschutzorganisation oder Tierheim.
 

Feuerwerke versetzen Tiere in Angst und Schrecken. Jetzt Petition gegen private Feuerwerke unterschreiben: vgt.at/Feuerwerk

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See