Teilen:

Countdown: Europaweiter Aufschrei für Tiere in Laboren

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.08.2022)

Wien/EU, 09.08.2022

Tierschutzorganisationen und prominente Personen aus 12 EU-Ländern veröffentlichen gemeinsam ein neues, starkes Kampagnenvideo zur Unterstützung der EU-Bürger:innen-Initiative (EBI) „Save Cruelty-Free Cosmetics“ in den letzten Wochen.

Heute verbreitet sich das neueste Kampagnenvideo von Svoboda zvířat, einer tschechischen Partnerorganisation der EBI "Save Cruelty-Free Cosmetics", europaweit in den Sozialen Medien. Es zeigt das Dasein als Versuchstier aus der Perspektive der Tiere selbst. Hündin Ponny, Kaninchen Max und Schwein Elli wurden aus Laboren gerettet und erzählen ihre mitreißenden Geschichten.

Hier ist das neue Video:

Kommunikationsspezialistin Jolana Haismanová, von der die Idee für das Video stammt, dazu: Ich schätze, jeder und jede von uns erinnert sich an einen tierlichen Freund oder eine Freundin, der/die uns unheimlich nahe stand oder bis heute steht. Ein Individuum, mit einmaliger Persönlichkeit. Was würden sie uns wohl über die grausamen Tierversuche erzählen, hätten sie sie erleben müssen? Die Labore sind voll mit solchen Persönlichkeiten. Doch niemand ist bereit, ihnen zuzuhören. *

Meine Unterschrift gegen Tierversuche!

Die Tiere in den Laboren brauchen jetzt jede einzelne Unterschrift In 3 Wochen endet die Frist für die Unterschriftensammlung der EBI. In ganz Europa bemühen sich etliche Tierschutzorganisationen um mehr Stimmen. Der VGT hat zuletzt mit einer Aufsehen erregenden Aktion am Schwarzenbergplatz für Unterschriften geworben. Auch wenn es schon eine Million Unterschriften sind, brauchen wir noch um etliche mehr, denn die Mindestanforderung sind eine Million validierte (!) Stimmen. Im Validierungsprozess werden ungültige Unterschriften aussortiert. Daher gilt: Je größer der Puffer, desto besser! Wenn nicht genügend bestätigte Unterschriften übrig bleiben, wären alle Anstrengungen umsonst gewesen und die Tiere würden auf der Strecke bleiben, weiß VGT-Campaignerin Denise Kubala, MSc.

Laut EU-Statistik wurden allein im Jahr 2019 mehr als 10,5 Millionen Tiere für Tierversuche eingesetzt1. Besorgniserregend ist, dass diese Zahl trotz den enormen Fortschritten im Bereich der Ersatzmethoden über das letzte Jahrzehnt nahezu unverändert blieb. Und das, obwohl die Reduktion und schlussendlich der Ersatz von Tierversuchen durch fortschrittliche, tierfreie Methoden als Ziele in der EU-Gesetzgebung verankert sind. Die Verwendung der Ersatzmethoden muss von den Behörden dringend nachdrücklicher gefordert und gefördert werden. Es braucht einen schrittweisen, realisierbaren Ausstiegsplan. Außerdem darf das seit Jahren bestehende EU-Tierversuchsverbot für Kosmetika nicht mehr länger untergraben werden.

Sie können helfen, dem Grauen ein Ende zu setzen. Unterschreiben Sie jetzt gegen Tierversuche unter tierversuche.vgt.at.

Screenshots aus dem Video (Copyright: Svoboda zvířat & TMRW.Film)


(1) Summary Report on the statistics on the use of animals for scientific purposes in the Member States of the European Union and Norway in 2019 (S.82)

*Zitat aus dem Englischen übersetzt (Original: “I guess all of us remember one animal friend, at least from our childhood, who was dear to us. Who was or still is a real character. What would they tell us about the horrific testing, if they had to go through it? The labs are full of characters who just can't say it to anybody.”)

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht

28.01.2026, Wien

VGT veröffentlicht Lachs-Tierschutzbericht: Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht „Tierleid im Lachsfleisch“ betrachtet das Geschäft mit Lachsfleisch in Österreich aus der Perspektive des Tierschutzes.