Teilen:

Erneuter Fiaker-Unfall in der Wiener Innenstadt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.01.2023)

Wien, 23.01.2023

VGT fordert bundesweites Fiakerverbot

Am Samstag, den 21.01. kam es laut einem Augenzeugen gegen 13 Uhr zu einem erneuten Fiaker-Unfall an der Kreuzung Tiefer Graben/Heidenschuß im 1. Wiener Gemeindebezirk. Ein Pferd war offenbar beim Abbiegen des Gespanns in die Strauchgasse auf dem glatten Asphalt zu Sturz gekommen. Dabei war nicht klar, ob das Tier verletzt war oder einfach unter Schock stand, es bewegte sich zuerst nicht und war nicht im Stande, aufzustehen. Die vom Augenzeugen alarmierte Polizei forderte den Fiaker-Fahrer zur Verständigung der Tierrettung auf. Erst nach einer guten Viertelstunde war das Pferd in der Lage, aus eigener Kraft wieder aufzustehen. Es ist unklar, ob das Pferd nach dem traumatischen Unfall noch selber die Kutsche heimziehen musste, oder ob es abgeholt wurde.

Der Augenzeuge ist über dieses Unglück entsetzt: Der Vorfall zeigt wiederum eindeutig, dass der Fiakerbetrieb in der Stadt, ob im Sommer oder Winter, oft mit Tierquälerei verbunden ist.

VGT-Campaigner Georg Prinz zeigt sich ebenfalls schockiert: Es ist leider mittlerweile zum traurigen Gesetz geworden: In Wien verging seit Oktober fast kein Monat ohne tragischen Fiaker-Unfall. Dieser Vorfall zeigt: Eine Stadt ist kein Ort für Pferde. An jeder Ecke lauern Gefahren. Ich frage mich bei jedem Unfall aufs Neue: Wie verantwortungslos müssen Fiakerfahrer:innen sein, wenn sie Pferde tagtäglich diesen Gefahren aussetzen? Und wie kann die Regierung der Stadt Wien bei dieser beispiellosen Unfallserie tatenlos zuschauen? Wenn Wiens Tierschutz-Stadtrat Jürgen Czernohorszky seinem Amt gerecht werden will, sollte er sich für ein Ende der Fiaker in Wien einsetzen.

Der VGT fordert ein bundesweites Fiakerverbot, sowie als Sofortmaßnahme ein absolutes Fahrverbot bei Glatteisgefahr!

Unfälle mit Fiakern 2002 - 2023

Pressefotos (Copyright: privat)

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben