Teilen:

Immer hysterischer: Kärntens LHStv Martin Gruber will Wolfsausrottung per Gesetz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (03.11.2023)

Klagenfurt, 03.11.2023

Bescheid und Verordnung sollen trotz zahlreicher Abschüsse nicht mehr reichen, Europäischer Gerichtshof überführt österreichische Falschdarstellung zum Erhaltungszustand Wolf

Ende Oktober wurde vor dem Europäischen Gerichtshof EuGH die Frage behandelt, ob der Erhaltungszustand des Wolfs in Österreich ausreicht, um derartige Abschussorgien zu veranstalten, wie in Kärnten. Faktum ist, dass es hierzulande viel weniger Wölfe gibt, als in sämtlichen Nachbarländern, und trotzdem wird in Österreich mehr geschossen. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber will sogar jetzt die Wolfsausrottung per Gesetz betreiben, statt per Bescheid oder Verordnung. Von ihm so bezeichnete Schadwölfe sollen ohne Zögern abgeknallt werden können, auch wenn sie Mütter sind, die gerade ihre Kinder säugen, die ohne diese Fürsorge elendiglich verhungern würden. Im Verfahren vor dem EuGH wurde klar, dass der Erhaltungszustand der Wölfe in Österreich bei weitem keine leichtfertigen Abschüsse rechtfertigt. Brüssel bezahlt voll alle Herdenschutzmaßnahmen, doch Gruber und sein Klientel wollen davon nichts wissen. Dabei gibt es mittlerweile immer mehr Beispiele von erfolgreich geschützten Almen mitten im Wolfsgebiet, die nicht eingezäunt werden können. Herdenschutz auf Almen wird durch Behirtung, Herdenschutzhunde und Nachtpferch gewährleistet. Und dieses Konzept funktioniert nachweislich.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: Martin Gruber handelt eindeutig rechtswidrig. Spätestens seit der Gerichtsverhandlung vor dem EuGH weiß er das ganz genau. Aber er wusste es schon vorher, weshalb wir mit großem Interesse die Ermittlungen aufgrund unserer Anzeige gegen ihn wegen Amtsmissbrauch verfolgen. Für Grubers Hysterie gibt es überhaupt keinen Grund. Als verantwortlicher Politiker wäre es seine Aufgabe, sachlich zu bleiben, Herdenschutz zu forcieren und dafür das Geld aus Brüssel abzuholen. Doch stattdessen will er lieber Rambo spielen. Ein echtes Armutszeugnis!

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum „Muttertag“

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.