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VGT-Protestkundgebung gegen die geplante Lachsfabrik in Gmünd

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (19.03.2024)

Gmünd, 19.03.2024

Aktivist:innen des VGT protestieren beim Baugelände gegen die geplante Lachsfabrik. Anschließend informieren sie am Stadtplatz über die Tierschutzprobleme, zu der es in der Fischfabrik kommen kann.

Wann & Wo:
Donnerstag, 21. März 2024
Beim Baugelände von 10.30 bis 11.15 Uhr ( neben dem Zivilschutzzentrum Gmünd, Grenzlandstraße)
Am Stadtplatz in Gmünd von 11.30 bis 13 Uhr (beim Brunnen vor dem Alten Rathaus)

Was: Tierschützer:innen mit Transparenten und Schildern halten eine Protestkundgebung beim Baugelände sowie eine Informationsveranstaltung am Stadtplatz ab

Bereits als im April 2023 bekannt wurde, dass in Gmünd eine Fischfabrik zur Zucht von Atlantischen Lachsen gebaut werden soll, hat der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN darauf hingewiesen, dass bei den damals vorliegenden Plänen das Thema Tierschutz fehlt. Ein Jahr später hat sich an dieser Situation nichts Wesentliches verändert. 3.000 Tonnen Atlantische Lachse sollen jedes Jahr in Gmünd gezüchtet, getötet und verarbeitet werden. Umgerechnet sind das zirka 666.600 Lachse mit einem Durchschnittsgewicht von 4,5 kg. Oder ungefähr 1.820 getötete Lachse jeden Tag.

Bei einer Fischzuchtanlage in dieser Größe handelt es sich um eine industrielle Intensiv-Fischhaltung. Eine Tierfabrik für Wassertiere. Das lässt Befürchtungen zu, dass die Haltungs- und Lebensbedingungen nicht art- und tierschutzgerecht sind.

Aktivist:innen des VGT protestieren beim Baugelände, um auf den fehlenden Tierschutz aufmerksam zu machen. Bei der anschließenden Kundgebung am Stadtplatz Gmünd informieren die Tierschützer:innen Passant:innen über die Tierschutzprobleme bei Intensiv-Fischhaltungen.

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