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VGT startet Unterschriftenaktion gegen Fischfabrik in Gmünd

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.06.2024)

Gmünd, 06.06.2024

VGT-Aktivist:innen werden am 8. Juni am Hauptplatz in Gmünd eine Informationskundgebung abhalten. Das ist der Start einer Unterschriftenaktion gegen die geplante Fischfabrik

Wann: Samstag, 8. Juni 2024, 10 bis 13 Uhr
Wo: Stadtplatz Gmünd, 3950 Gmünd
Was: VGT-Aktivist:innen mit Transparenten und Flyern informieren Passant:innen über die Probleme, die durch die Fischfabrik entstehen können.

Seit im April 2023 bekannt wurde, dass in der Bezirkshauptstadt Gmünd eine Fischfabrik gebaut werden soll, engagiert sich der VGT gegen diese Tierfabrik für Wassertiere. Zuletzt fand am 21. März eine Protestkundgebung des VGT in Gmünd statt. Nun hat der VGT die Petition „Nein zur Fischfabrik in Gmünd“ ins Leben gerufen. Mag. Erich Schacherl, VGT-Kampagnenteam: In den vergangenen Monaten wurde der VGT mehrmals von betroffenen Bürger:innen aus dem Waldviertel kontaktiert, die sich besorgt gegen die geplante Fischfabrik ausgesprochen haben. Ihnen und allen Österreicher:innen, die den geplanten Bau der Lachsfabrik in Gmünd ablehnen bzw. kritisch sehen, bietet die Unterschriftenaktion eine konkrete Möglichkeit, mit der persönlichen Unterschrift gegen die geplante Fischfabrik zu protestieren.

Die Informationsveranstaltung am Gmünder Hauptplatz ist der Startschuss für die Unterschriftenaktion. Es besteht die Möglichkeit, die neue VGT-Petition Nein zur Fischfabrik in Gmünd vor Ort zu unterzeichnen. Die andere Möglichkeit der Petitionsunterstützung funktioniert online auf der Webseite des VGT.

Zur Petition

Die Petition richtet sich an die NÖ Landesregierung. Die Unterzeichner:innen fordern von der NÖ Landesregierung, dass die geplante Fischfabrik nicht gebaut werden darf. Grundsätze des Tierschutzes sowie das Recht der Lachse auf ein art- und tierschutzgerechtes Leben sind aus Sicht des Tierschutzes und der Tierrechte wichtiger, als die profitorientierte Produktion von Lebensmitteln aus Lachs.

Aus Tierschutzsicht ist die Lachsfabrik abzulehnen. Mag. Erich Schacherl: Mehr als 660.000 Lachse sollen jedes Jahr in artwidriger Intensivhaltung gezüchtet und getötet werden. Wir vom VGT befürchten, dass es in dieser Tierfabrik zu Tierquälerei kommt. Wir vermuten außerdem, dass die Lachse nicht artgerecht gehalten und Tierschutzgrundsätze nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Auch der enorme Wasserverbrauch für die Fischfabrik ist besorgniserregend. Mag. Erich Schacherl: Etwa 50 Millionen Liter Wasser werden für die Inbetriebnahme benötigt. Täglich werden zusätzlich 570.000 Liter Frischwasser verbraucht. In Zeiten des Klimawandels mit zunehmender Wasserknappheit ist der Verbrauch von derart großer Mengen Trinkwasser für die Fischzucht nach Ansicht des VGT nicht gerechtfertigt.

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