Teilen:

Riesengraffiti „Fuchs in der Falle“ am Wr. Donaukanal: Volksbegehren Bundes-Jagdgesetz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (02.07.2024)

Wien, 02.07.2024

4 m hoch und 18 m breit, zeigt das von Graffiti-Künstler Raffael Strasser gemalte Bild einen Fuchs zwischen den Bügeln eines Abzugseisens und fordert: Nein zur Fallenjagd

Raffael Strasser ist durch seine Nutztier-Ausstellung im Museumsquartier und seine großen Graffitis in Wien zu Tierschutzthemen bereits bekannt. Jetzt ist am Wiener Donaukanal nahe der Franzensbrücke im 2. Bezirk ein weiteres Graffiti von dem Künstler aufgetaucht. Es zeigt einen Fuchs, 4 m hoch und 18 m breit. Die Stiegenaufgänge sind als Bügel eines sogenannten Abzugseisens, einer bügelförmigen Falle, die ihre Opfer mit großer Gewalt töten soll, ausgeführt und ebenfalls in das Kunstwerk eingebunden. Leider darf man in Österreich unter verschiedenen Voraussetzungen in den verschiedenen Bundesländern derartige Fallen aufstellen, die aber für die Tiere schreckliches Leid bedeuten. Angeblich könne man, so die Jäger:innenschaft, Füchse nicht anderweitig in ausreichender Zahl töten. Dabei ist die Jagd auf Füchse völlig unnötig, wie die Beispiele Luxemburg, wo die Fuchsjagd verboten ist, und die Stadt Wien, auf deren fast 50.000 ha Landbesitz in NÖ und der Steiermark keine Fuchsjagd stattfindet, zeigen.

Zum Volksbegehren

Neben dem Graffiti hat der Künstler deshalb Nein zur Fallenjagd. Ja zum Bundesjagdgesetz.at geschrieben. Das Volksbegehren zum Bundes-Jagdgesetz sammelt derzeit Unterschriften, um im Jahr 2025 stattfinden zu können. Das Volksbegehren möchte die Jagd im Sinne von Tierschutz und Ökologie reformieren. Unter den 14 Punkten des Volksbegehrens findet sich auch das Verbot der Fallenjagd. Unterstützungserklärungen können in allen Gemeindeämtern persönlich und auf der Webseite des Innenministeriums online abgegeben werden.

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht