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VGT protestiert gegen Springreitturnier im Schloss Schönbrunn

Wien, 26.09.2025

Pferde sind keine Sportgeräte - Das Schloss Schönbrunn wird zur Kulisse für Tierleid

Dieses Wochenende gastiert ein prominentes Springreitturnier im Wiener Schloss Schönbrunn. Dies nehmen Aktivist:innen des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN zum Anlass, an allen drei Veranstaltungstagen eine Protestkundgebung abzuhalten. Die Botschaft lautet: Springreiten ist Tierquälerei, Pferde sind keine Sportgeräte.

Beim Springreiten müssen Pferde über Hindernisse springen, die bis zu 1,60 m hoch sind. Über solche Hindernisse würden Pferde niemals freiwillig springen, außer als Akt der Verzweiflung, um einer Gefahr zu entkommen.

Wenn ein Pferd ein Hindernis nicht hoch genug überspringt und dabei die Stange berührt, sodass sie herunterfällt, bekommt es Strafpunkte. Auch, wenn es den Parcours zu langsam durchläuft, werden Punkte abgezogen. Dabei steht das Pferd oft unter großem Druck, weil Fehler und Zeitverluste für Reiterinnen und Reiter Nachteile bedeuten. Im Falle eines Sturzes ins Hindernis oder bei einem nicht vollständigen Überspringen des Hindernisses ist das Verletzungsrisiko hoch. Hinzu kommen Stress und Strapazen durch Tiertransporte - für Turnier wie dieses reisen Reiter:innen mitsamt ihren Pferden aus der ganzen Welt an.

Über das gesamte Wochenende finden Protestkundgebungen vor dem Schloss Schönbrunn statt:

Freitag: bis 14:00 Uhr
Samstag: 10:00 – 15:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 16:00 Uhr

VGT-Pferde-Campaigner Georg Prinz ist vor Ort: „Das Schloss Schönbrunn erinnert an längst vergangene Zeiten. An längst vergangene Zeiten erinnert auch die Springreitveranstaltung, die derzeit dort stattfindet. Für die Reiter:innen winken Ruhm und Preisgeld, die Pferde haben allerdings nichts davon. Für sie bedeuten Hindernisse und Menschenmenge nicht Sport, sondern Verletzungsgefahr und Stress. Der VGT fordert: Das Schloss Schönbrunn darf in Zukunft keine Kulisse mehr für diese Tierleid-Veranstaltung bieten!"

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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