Teilen:

OÖ Salzkammergut: VGT überrascht Singvogelfänger mit Bäumen auf Scharnieren

Wien, 03.11.2025

Statt Natur künstliche Aufbauten, Metallleitern und Bäume auf Scharnieren, die mit Fallen gespickt sind und an denen winzige Käfige mit Lockvögeln hängen

So naturverbunden wollen sie sein, die Vogelfänger! Nicht nur, dass sie sich Vogelfreunde nennen, aber Vögel mit Fallen fangen und in winzige Käfige sperren. Sie stellen sich als naturverbunden dar, aber sie zerstören die Natur, mähen Jungbäume um, bohren Metallspieße in lebende Bäume und schrauben Metallleitern an, errichten künstliche Bauten mitten im Wald und stellen sogar Bäume mit Scharnieren auf, die man kippen und mit Fallen und Lockvögeln versehen kann. Das konnte der VGT letzten Freitag bei Bad Goisern im Bezirk Gmunden im OÖ Salzkammergut dokumentieren. Ein Vogelfänger, der mit Motorsense erwischt wurde, zeigte den Tierschützer:innen den Stinkefinger. Auffallend auch, dass die Singvogelfänger bei Erscheinen der Tierschützer:innen sofort alle Fallen und Lockvogelkäfige zusammenpackten und fluchtartig den Fangplatz verließen. Offenbar fürchtet man die Öffentlichkeit oder will sogar verhindern, dass gesetzwidrige Machenschaften aufgedeckt werden. In 2 Wochen endet die Fangsaison.

VGT-Obperson DDr. Martin Balluch war vor Ort: „Der erste Singvogelfänger, den ich kurz nach Sonnenaufgang antraf, packte sofort seine Sachen. Auf die Frage warum, meinte er, er würde heute sowieso nichts fangen. Und das, obwohl das Wetter sonnig, warm und windstill war. Was haben die Vogelfänger zu verbergen, dass sie nicht wollen, dass man ihnen zusieht? Kann es sein, dass sie verhindern wollen, dass wir filmen, wie verzweifelt die Vögel in den Fallen zappeln? Kurz darauf erwischte ich einen weiteren Vogelfänger in flagranti. Auch er verließ so schnell er konnte den Fangplatz. Dazu kippte er zu meiner Überraschung zwei Bäume einfach um und entfernte von ihren Wipfeln die Fallen. Tatsächlich, die beiden Bäume sind künstlich errichtet worden und standen auf Scharnieren, sodass man sie kippen konnte! Neben der Tierquälerei ist beim Singvogelfang also auch die Naturzerstörung ein Thema. Dabei gehört der gesamte Wald dort den Österreichischen Bundesforsten. Hier wird also Natur zerstört, die den Bürgern und Bürgerinnen Österreichs gehört, obwohl diese zum allergrößten Teil den Singvogelfang ablehnen.“

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche

04.05.2026, Südoststeiermark

Einladung: VGT-Demo vor aufgedeckter Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“

Tierschützer:innen kritisieren anhand von Bildmaterial aus der Tierfabrik, dass sich am Schweineleid durch die Gesetzesnovelle nichts geändert hat

04.05.2026, Wien

Welt-Thunfischtag 2026

Neuer Bericht bestätigt: Massive Tierschutzprobleme beim Thunfischfang

02.05.2026, Wien

Der Tierschutzprozess

Einer der größten Justizskandale der 2. Republik.

01.05.2026, Wien

Veganes Sommer-Gewinnspiel 2026

Gewinne eine Hotelübernachtung, Geschenkboxen, vegane Kleidung uvm.

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen