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Kundgebung vor Österreichs größter Jagdmesse "Die Hohe Jagd und Fischerei"

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.02.2004)

Wien, 08.02.2004

Wie jedes Jahr demonstrierten TierrechtsaktivistInnen gegen die Grausamkeit und Brutalität der Jagd und Fischerei. Die zahlreichen BesucherInnen wurden schon vor dem Eingang des Salzburger Messezentrums mit der Kritik der TierrechtlerInnen konfrontiert.

 

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Wie jedes Jahr demonstrierten TierrechtsaktivistInnen gegen die Grausamkeit und Brutalität der Jagd und Fischerei. Die zahlreichen BesucherInnen wurden schon vor dem Eingang des Salzburger Messezentrums mit der Kritik der TierrechtlerInnen konfrontiert. Neben Transparenten, Plakaten, Infotischen und Unmengen verteilten Infomaterials erregten vor allem die dargestellten Jagdszenen große Aufmerksamkeit. Ein Hochsitz, welcher am Eingang platziert war, wurde spontan in die Kundgebung integriert und zwei Aktivistinnen kletterten empor und verlasen über Megaphon ihre Forderungen.

Die Jagd ist nach wie vor von jeglicher Tierschutzbestimmung ausgenommen. Dementsprechend grausam sind auch die üblichen Jagdmethoden. Während die AktivistInnen also an die in heimischen Wäldern heimlich durchgeführten Tierquälereien erinnerten, konnten sich die JägerInnen und FischerInnen auf der Messe über äußerst zweifelhafte Themen informieren. So auch über

  • tierquälerische Jagdmethoden wie
    • Fallenjagd (Schlageisen, Abzugseisen, Lebendköderfallen, etc.)
    • Ausräuchern von Murmeltierbauten
    • Baujagd auf Fuchs, Dachs und Kaninchen mit brutalsten Kämpfen zwischen zur Jagd verwendeten Tieren und ihrer Beute
    • Giftköder (langsam verendende Tiere)
    • Beizjagd (es wird ein Kampf zwischen Tieren herbeigeführt)
    • Kistlfasane (Jagd auf von Maschinen in die Luft geworfene Fasane)
    • Gatterjagd (Jagd auf gefangenes Wild)
    • Treibjagd (das Niederwild ganzer Landstriche wird von Jagdgruppen getrieben und vielfach wahllos abgeknallt)
  • Jagdtourismus (Jagd nur aus Tötungslust und Trophäengier)
    • Billigjagden in Osteuropa
    • Großwildjagden in Afrika
    • etc.
  • Waffen (Mordinstrumente die eine permanente Gefahr für Mensch und Tier bedeuten)
  • Angelgeräte
  • Das tierquälerische Scharfmachen von Hunden

Die Kundgebung erregte durch ihre Originalität viel Aufsehen und wurde ein voller Erfolg.

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