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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.06.2004)

Wien, am 01.06.2004

Pelztiere haben keine Sommerferien!

Auch wenn jetzt keine Pelzbekleidung in den Schaufenstern zu sehen ist, auch wenn Pelz zu dieser Jahreszeit scheinbar kein Thema ist - die Tiere, die für Pelzprodukte ihr Leben lassen müssen leiden auch und gerade während der Sommermonate. Während Menschen in kurzen T-Shirts herumlaufen sitzen die Pelztiere in den Käfigen und warten auf ihren sicheren Tod.

Doch nicht nur die Pelzindustrie, auch Geschäfte wie Peek&Cloppenburg sind bereits in der Vorbereitung auf die nächste Wintersaison. Auch sie beschließen oder haben bereits beschlossen welche Produkte sie ab kommenden Herbst wieder in ihrem Sortiment führen werden. Und leider ist schon jetzt klar: trotz der schon über zwei Jahre anhaltenden, heftigen Proteste einer internationalen Tierrechtskampagne, an der sich auch der Verein gegen Tierfabriken schon zwei Winter lang mittels Infotischen und anderen Aktionen beteiligt, wird Peek und Cloppenburg auch diesen Winter wieder Bekleidungsstücke mit echten Tierpelzen verkaufen.

Und bereits jetzt wird von der Geschäftsleitung darüber diskutiert, ob auch in der Saison 2005/06 wieder Pelz bei Peek&Cloppenburg zu kaufen sein wird. Um endlich diesen blutigen Handel auf Kosten der Tiere zu stoppen, und sei es eben erst ab übernächster Wintersaison, demonstrieren TierrechtsaktivistInnen auch während der Sommermonate regelmäßig vor der P&C Filiale in der Mariahilferstrasse in Wien.

Zwischen 7 und 12 TierrechtlerInnen standen mit Transparenten und Megafon auf der Strasse um sowohl die vorbeikommenden PassantInnen als auch alle P&C-KundInnen darauf aufmerksam zu machen, dass im Grunde das Pelztierleid auch im Sommer aktuell ist und nicht vergessen werden darf. Und nicht zuletzt, um die Geschäftsleitung von Peek&Cloppenburg von unserer Hartnäckigkeit zu überzeugen. Pelzprodukte müssen und werden aus den Regalen von Peek&Cloppenburg verschwinden. Wenn nicht diesen dann nächsten Winter.

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