Teilen:

Bereits 4 Vogelfänger beim Fangen erwischt!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26.09.2005)

Wien, 26.09.2005

VGT macht Landesrat Haider für das mangelndeUnrechtsbewusstsein bei den Vogelfängern verantwortlich

VGT macht Landesrat für das mangelnde
Unrechtsbewusstsein bei den Vogelfängern verantwortlich

Mit 15. September, dem Beginn der Singvogelfangsaison im oö Salzkammergut, hatten die zuständigen Bezirkshauptmannschaften nach eigenen Angaben rund 440 naturschutzrechtliche Bewilligungen erteilt. In den für juridische Laien nur schwer verständlichen 5 Seiten des Bewilligungsschreibens wird auf Seite 4 unter juridischen Floskeln ohne Hervorhebung darauf hingewiesen, dass eine naturschutzrechtliche Bewilligung noch lange keine tierschutzrechtliche Bewilligung bedeutet. Unter "Hinweise" wird am Ende der Bewilligung dann deutlich hervorgehoben, dass die Haltung aller Wildtiere bei der Tierschutzbehörde anzuzeigen ist.

Unterdessen gehen die laufenden Kontrollen von AktivistInnen des Verein Gegen Tierfabriken und des Dachverbandes der oö Tierschutzorganisationen weiter. Bis heute, den 26. September, sind bereits 4 Vogelfänger in flagranti beim gesetzwidrigen Fangen erwischt, identifiziert und angezeigt worden, und zwar quer durchs Salzkammergut, von Scharnstein über Altmünster bis Bad Goisern. Die Vogelfänger zeigten nach Angaben der TierschützerInnen kaum Unrechtsbewusstsein. Die für sie ausgestellten naturschutzrechtlichen Bewilligungen scheinen sie in der falschen Sicherheit zu wiegen, dass ihr Tun rechtmäßig wäre.

DDr. Martin Balluch, Obmann des VGT, dazu: "Ein Vogelfänger hat sich nicht nur vor uns ausgewiesen, sondern uns auch noch bereitwillig vor der laufenden Kamera erzählt, dass er mit Hilfe von 3 Gimpeln als Lockvögel seit 15. September bereits 5 Gimpel gefangen hat. Es ist offensichtlich, dass der für Naturschutz zuständige oö Landesrat durch die Entscheidung, naturschutzrechtliche Bewilligungen auszustellen, die Vogelfänger de facto eklatant fehlinformiert hat. Die Bewilligungen weisen viel zu unzureichend auf die Tierschutzrechtswidrigkeit des Vogelfangs hin, es ist kein Wunder, dass juridische Laien die Sachlage missverstehen müssen. Landesrat sollte umgehend in aller Deutlichkeit öffentlich machen, dass der Singvogelfang trotz allem gesetzwidrig ist. Ansonsten sollte auch er für die anstehenden Geldstrafen geradestehen."

21.05.2026, Wien/Steiermark

VGT an Styriabrid-Obmann Kaiser: bitte lesen Sie die Verordnung zur Schweinehaltung

Josef Kaiser hatte Medien erklärt, er wüsste nicht, worauf sich der VGT beziehe; Punkt 2.1 der Anlage 5 der 1. Tierhaltungsverordnung ist eindeutig: angenehmer Liegebereich

20.05.2026, Guntersdorf/Wien

VGT gibt echte Einblicke in den Tierschutzunterricht

Unterricht des VGT beliebt wie eh und je, Rückmeldungen von Lehrpersonen und von Kindern durchwegs positiv

20.05.2026, Wien

Steiermark: FPÖ und ÖVP schmettern Grünen Antrag im Landtag gegen Vollspalten ab

Die steirische Landesregierung ist nicht einmal bereit, Tierwohlfleisch in Landesküchen oder den Umbau der Schweinebetriebe weg vom Vollspaltenboden zu fördern

19.05.2026, Steiermark

VGT erstattet 1025 Anzeigen gegen Vollspalten-Schweinefabriken in der Steiermark

Es besteht der Verdacht, dass keiner dieser Betriebe allen Schweinen einen physisch angenehmen Liegebereich bietet, wie gesetzlich seit Juli 2022 vorgeschrieben

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot