Teilen:

VGT spricht bei polnischer Botschaft vor

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (22.05.2006)

Wien, 22.05.2006

Wirtschaftsrat zeigt Verständnis für den Tierschutzwunsch, die EU-Masthuhnrichtlinie bis Ende 2006 zu etablieren

Wirtschaftsrat zeigt Verständnis für den Tierschutzwunsch, die EU-Masthuhnrichtlinie bis Ende 2006 zu etablieren

Am 22. Mai 2006 wurde der VGT vom Wirtschaftsrat in der polnischen Botschaft empfangen. VGT-Obmann DDr. Balluch erklärte dem Vertreter der polnischen Regierung, warum die EU-Masthuhnrichtlinie sehr wichtig ist und dass es laut Eurobarometer ein Anliegen der allermeisten Bürgerinnen und Bürger der EU sei, die Masthuhnhaltung durch eine EU-weite Mindestrichtlinie im Sinne des Tierschutzes zu regulieren.

Polen habe Verständnis für den Standpunkt des Tierschutzes, führte er aus. Erst vor 2 Jahren hatte der VGT wegen der grausamen Pferdetransporte bei ihm vorgesprochen und es konnten auch tatsächlich Verbesserungen erreicht werden. Auch seien in Polen bereits einige Tierschutzvereinigungen aktiv und ein Umdenken zu bemerken. Die polnische Landwirtschaft wäre bzgl. Masthuhnhaltung eher klein strukturiert. Erst nach dem Umbruch wären Firmen aus Holland und den USA gekommen, die Massentierhaltung im großen Stil eingeführt haben. Zumindest die holländischen Firmen würden zum Teil eine Haltungsform praktizieren, die in dieser Art in ihrem eigenen Land verboten wäre. Das allein zeige schon die Wichtigkeit einer EU-weiten Regelung.

Polen begrüße Verbesserungen im Sinne des Tierschutzes, es müsse aber auch an Arbeitsplätze gedacht und ein wirtschaftlich gangbarer Kompromiss erzielt werden. Der Wirtschaftsrat versprach, die VGT-ECFA Petition und den persönlichen Brief an den Botschafter, und über ihn an die polnische Regierung, weiterzuleiten.

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden