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Käfigverbot für Kaninchen: AktivistInnen als Kaninchen im Käfig auf der Parlamentsrampe

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.11.2007)

Wien, 15.11.2007

Am Freitag den 23. November wird der Parlamentsausschuss über das Käfigverbot entscheiden!

Am Freitag den 23. November wird der Parlamentsausschuss über das Käfigverbot entscheiden! - VGT präsentiert neue Kampagnenwebseite mit dramatischem Film- und Fotomaterial von Käfigbatterien für Kaninchen

Wann: Dienstag 20. November 2007, 10:30 Uhr
Wo: auf der Parlamentsrampe in Wien

Ein riesengrosser, dem Originalkäfig in der Kaninchenmast nachempfundener Käfig wird auf der Parlamentsrampe aufgebaut und mit als Kaninchen verkleideten AktivistInnen gefüllt. So werden die tierquälerischen Umstände der Kaninchenmast im Käfig für Menschen nachvollziehbar deutlich gemacht.

Der VGT fordert: Ein echtes Käfigverbot in der Kaninchenhaltung für die Fleischproduktion.

Seit Mitte dieses Jahres ist die kommerzielle Kaninchenhaltung in Käfigbatterien im Gespräch. Die Supermärkte haben nach bekannt Werden der Zustände das Kaninchenfleisch ausgelistet. Die großen Kaninchenbatteriebetriebe in Österreich sind bereit auf Alternativen umzustellen. Die Regierungsvorlage, die am Freitag den 23. November im Parlamentsausschuss diskutiert und beschlossen werden soll, sieht aber kein Käfigverbot vor. In der Zucht sollen die Käfige ein bisschen strukturiert werden, und in Zucht und Mast einen Kunststoffgitterboden erhalten. Und selbst diese kleine Änderung würde erst ab 2020 in Kraft treten!

Der VGT kritisiert diese Vorlage vehement und fordert den Ausschuss auf, ein echtes Käfigverbot zu erlassen.

Die neue VGT-Kampagnenwebseite dokumentiert in neuen dramatischen Bildern und Filmen die Situation bei der Kaninchenfleischproduktion im Käfig, und sie bietet der Bevölkerung die Möglichkeit zum Protest.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: "Wie bei Legebatterien und Pelzfarmen muss jetzt auch die Käfighaltung von Kaninchen verboten werden. Wir wollen, dass dieses Verbot, wie bei Hühnern und Pelztieren, bereits im Tierschutzgesetz festgeschrieben wird. Verbesserte Käfige mit Kunststoffgitterboden sind keine Alternative. Auch seinerzeit bei Legehühnern brachten PolitikerInnen plötzlich die Idee verbesserter Käfige auf. Glücklicherweise wurden damals auch diese Käfige verboten. Entsprechend möchten wir auch jetzt ein konsequentes Käfigverbot im Tierschutzgesetz!"

Und weiter: "Im Vorfeld hatte sich der Tierschutzsprecher der SPÖ auf einer Pressekonferenz für ein Käfigverbot ausgesprochen. Wir appellieren jetzt an ihn, keine halben Lösungen zuzulassen, und zu seinem Wort zu stehen. Ein Käfig mit Kunststoffgitter ist auch ein Käfig!"


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