Teilen:

Graz Pelzfrei: Tierschutz statt Pelzhandel in Graz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (03.03.2009)

Wien, 03.03.2009

Immer mehr Firmen beenden Pelzverkauf – Kleider Bauer & Hämmerle weiter in Kritik

Immer mehr Firmen beenden Pelzverkauf – Kleider Bauer & Hämmerle weiter in Kritik

Von 4. bis 6. März veranstaltet das Bekleidungsunternehmen „Hämmerle“ Modeschauen in Graz. Der „Pelzige Sensenmann“ nimmt das zum Anlass, um auf die zweifelhafte Geschäftspolitik dieses Unternehmens aufmerksam zu machen. Denn im Gegensatz zu immer mehr Grazer Modehäusern setzt die Firma „Hämmerle“, die sich die Geschäftsleitung mit „Kleider Bauer“ teilt, auf das blutige Tierqual-Produkt „Pelz“.

„Graz Pelzfrei“ ist eine Initiative, die vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) Anfang 2008 gegründet wurde

Ziel ist es, die Grazer Geschäftsleute zu informieren und mit der traurigen Realität des Luxusproduktes Pelz zu konfrontieren. Hier geht es nicht nur um reine Pelzmäntel sondern auch um Krägen und Applikationen, hergestellt aus Tierpelz.
Seit mehreren Jahren schon organisiert der VGT Kundgebungen und Protestmärsche in Graz. Neu ist, dass es auch intensive Einzelgespräche mit den Verantwortlichen der Textilhändler gibt. „Unsere Initiative ist ein voller Erfolg!“ sagt David Richter, Anti-Pelz-Kampaigner in Graz. „Eine ganze Reihe von Geschäften hat in den letzten beiden Jahren den Verkauf von Pelz eingestellt! Die Gesprächsbasis ist sehr gut, Tierschutz ist praktisch allen GesprächspartnerInnen ein wichtiges Anliegen.“

Im folgenden einige Beispiele vom Pelzhandel ausgestiegener Firmen: (bezogen auf Graz)

  • BOSS
  • DON GIL
  • DON GIL DONNA
  • Brühl & Söhne
  • Escada
  • Geox
  • Kastner & Öhler
  • ROLLET Trachtenmode
  • Stiefelkönig
  • Trachtenschlössl
  • VÖGELE

Eine Reihe von weiteren Geschäften wird Tierpelze demnächst auslisten oder hat zumindest das Angebot stark reduziert.

Krass im Gegensatz dazu stehen Hämmerle & Kleider Bauer, deren Geschäftsführer seit dem ersten Kontakt 2006 nicht einmal eine Stellungnahme zu diesem Thema abgeben wollen.

Auch wenn mit dem warmen Wetter das Angebot an Pelz sinkt, so muss damit gerechnet werden, dass Hämmerle & Kleider Bauer ab Herbst 2009 wieder Kleidungsstücke mit Tierfellen im Sortiment führen werden. Deshalb setzt sich die Informationsarbeit des VGT auch während der warmen Jahreszeit fort.

So wird auch der „Pelzige Sensenmann“ während der stattfindenden Modeschauen auftreten, um den am Angebot interessierten Damen und Herren die Tierqual, die hinter jedem Pelzprodukt steckt, vor Augen zu führen. Denn bei der Haltung, dem Fangen und Töten der betroffenen Tiere kommt es immer zu grausamer Tierquälerei, weshalb dies in Österreich seit mehr als 10 Jahren verboten ist!

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht

28.01.2026, Wien

VGT veröffentlicht Lachs-Tierschutzbericht: Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht „Tierleid im Lachsfleisch“ betrachtet das Geschäft mit Lachsfleisch in Österreich aus der Perspektive des Tierschutzes.

27.01.2026, Wien

Lauter, emotionaler Protest gegen die Jagd vor der Wiener Hofburg zum Jägerball

Das 42. Mal seit 1983 nutzten Tierschützer:innen den Ball trotz illegaler „Platzhalterdemo“ mit viel Energie, um die zahlreichen Missstände bei der Jagd zu kritisieren

26.01.2026, Wien

Amphibienschutzprojekt Hanslteich: Einschulung für freiwillige Helfer:innen

Dir ist das Artensterben nicht wurst? Hilf diesen Frühling mit, Amphibien zu retten!

22.01.2026, Wien

Jetzt handeln für ein pelzfreies Europa!

Schreiben Sie der EU-Kommission jetzt, um ein endgüliges Ende der grausamen Pelzprouktion zu fordern.

15.01.2026, Österreich

Hintergrundwissen Jagd

14.01.2026, Steiermark

Ein Semester voller Fragen, Einsichten und Gespräche

Der Tierschutzunterricht in der Steiermark im Rück- und Ausblick

14.01.2026, Graz

VGT spricht im Petitionsausschuss des Steirischen Landtags über Schweine-Vollspaltenboden

Erfolgreich eingebrachte Petition appelliert an Landtag, Schweinebetrieben den Umstieg vom Vollspaltenboden auf Tierwohlställe mit tiefer Stroheinstreu zu erleichtern