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Diskriminierung, Repression und Beugehaft! Novellierung des Paragrafen 278 a!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.05.2009)

Wien, 25.05.2009

Eine Straßentheateraktion der Theatergruppe EIN-AUS in 7 Szenen

Eine Straßentheateraktion der Theatergruppe EIN-AUS in 7 Szenen

Am Samstag dem 23 Mai 2009, zwei Tage nachdem sich die unglaublichen Verhaftungen im Tierrechtsspektrum zum ersten mal jährten, wurde in Innsbruck in der Museumstrasse, ein Strassentheaterstück in sieben Szenen zum 278a-Skandnal uraufgeführt!

Pünktlich um 15.00. wurde mit weisser Strassenkreide die "Bühne" auf den Asphalt gezeichnet.

Akteur_Innen, weiss und schwarz gekleidet, finden sich im weissen Rechteck.

  • Demoatmosphäre. Parolen werden gerufen, Transparente und Schilder gehalten, rhythmisches trommeln.

plötzlich: Überwachung, Repression, Chaos, die Trommeln werden lauter, aggressiv!

  • wie willkürlich wird einem Akteur aus der Gruppe eine Haftnummer aufgeklebt, er in Handschellen gelegt.

Danach die erste musikalische Verdeutlichung.....

  • Notwendigkeitstheater, konzipiert zu den unhaltbaren Anschuldigungen gegen die 10 TierrechtsaktivistInnen, die 2008 für 105 Tage in Untersuchungshaft saßen. Mit diesem Stück werden die Folgen des § 278 anhand von Einzelschicksalen aufgezeigt.


Die Straßentheatergruppe Ein-Aus ist eine gesellschaftspolitische Formation die bei Missständen auf die Straße geht und mit ZuschauerInnen und PassantInnen auf Ungerechtigkeiten, Unterdrückung und Ausbeutung hinweist und auffordert, eigenverantwortlich zu reagieren und zu handeln, also eine Probe für mehr Zivilcourage im Leben.

Mit dieser Aktion fordert die Theatergruppe EIN-AUS:

  • Schluss mit der Kriminalisierung von politischem Engagement!
  • Schluss mit der Kriminalisierung von Menschen die sich für Tierrechte einsetzen!
  • Schluss mit der Terrorparanoia!
  • Schluss mit den bewaffneten Einsätzen gegen TierrechtsaktivistInnen!
  • Schluss mit der Überwachungs- und Repressionswelle!
  • Schluss mit der Verzögerung, den Tierschutz sofort in die Verfassung zubringen !
  • Sofortige Novellierung des § 278a !

Die Straßentheatergruppe EIN-AUS spielt an gegen Fremdbestimmung und Ungerechtigkeit, und sie tritt auf, um eine Gegenstimme im öffentlichen Raum laut werden zu lassen die die Situation von menschlichen und nichtmenschlichen Tieren kritisiert ,die dazu anregt, dass Widerstand nicht nur möglich sondern sogar notwendig wird. Diese Aktion „ Spiel auf der Straße“ ist eine Aufforderung an das Publikum zu handeln, die eigene Lethargie zu durchbrechen und Zivilcourage zu erproben.

Die Straßentheatergruppe EIN-AUS wird in folgenden Städten auf den veganen Sommerfesten (www.veganmania.at) mit ihrem Stück auftreten und die Folgen des § 278 anhand von Einzelschicksalen aufzeigen:

Linz, 30. Mai 15 Uhr

Salzburg, 6. Juni 15 Uhr

Innsbruck 12. Juni 14.00 (Freitag)

Wien , 20 Juni 15 Uhr

Graz, 27. Juni 15 Uhr


Die Theateraktion in Innsbruck fand mit reger Unterstützung der Gruppe MegA (Menschen gegen Ausbeutung) und der Tiroler VGT-Gruppe statt.

 

 

 

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