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Europäische Pelzfarmassoziation sammelt Unterschriften gegen Pelzfarmverbote

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (26.06.2009)

Wien, 26.06.2009

Nach dem Fuchsfarmverbot in Dänemark und einem neuen Vorstoß für ein Nerzfarmverbot im holländischen Parlament, hat die Europäische Pelzfarmassoziation EFBA, am 22. Juni eine Petition an die EU-Kommission verfasst

Nach dem Fuchsfarmverbot in Dänemark und einem neuen Vorstoß für ein Nerzfarmverbot im holländischen Parlament, hat die Europäische Pelzfarmassoziation EFBA, am 22. Juni eine Petition an die EU-Kommission verfasst

Zur Unterstützung einer ethischen korrekten und streng regulierten EU Industrie wird aufgerufen und Unterschriften gesammelt! Die EFBA vertritt 6000 Pelzfarmen in 15 Mitgliedsstaaten. Beanstandet wird vor allem der Grund für die neuen Pelzfarmverbote, die ausschließlich aus ethischen Gründen erlassen wurden. Ethik, meint die Pelzfarmassoziation, sei aber relativ.

Weiter geht es mit Beschönigungen der Haltungsbedingungnen der "Pelztiere": Die Pelzfarmen verwenden verantwortungsvolle Praktiken welche komplett mit der sehr strengen europäischen Gesetzeslage konform gehen. Tiere wissen nicht den Zweck ihrer Zucht: Fleisch, Leder, Pelz.....wichtig ist nur, dass sie korrekt gehalten werden. Und das sei unbestreitbar der Fall bei den Pelzfarmen in Europa. Die Pelzfarmer haben hart gearbeitet, um diesen hohen EU Standards zu entsprechen, vor allem was den Tierschutz anbelangt. Zitatende.

Immer wieder haben mutige TierschützerInnen genau diese "hohen Standards" recherchiert und dokumentiert

Die erschreckenden Bilder, die so an die Öffentlichkeit gelangten, rührten auch am Herz von so manchen PolitikerInnen und haben zu einigen Pelzfarmverboten geführt. Ausnahmslose Pelzfarm-Verbote gibt es zur Zeit in Österreich, Großbritannien und Irland.

Im Dezember 2008 haben wir bereits über die neueste große Pelzfarmrecherche in Norwegen berichtet. Die erschreckenden Zustände in 120 norwegischen Pelzfarmen wurden dokumentiert. In ausnahmslos allen Farmen wurden Füchse und Nerze in Käfigbatterien gezüchtet. Überall wurden zum Teil schwer verletzte Tiere, hygienische äußerst bedenkliche Zustände und stereotypes Verhalten entdeckt. In Norwegen werden jedes Jahr 800.000 Tiere für die Pelzindustrie getötet.

Hier ist der Recherchefilm der Gruppe Netzwerk für die Freiheit der Tiere, überzeugen Sie sich selbst von dem so qualvollen Leben eines "Pelztiers"
http://www.forbypels.no/english

Weiters gab es VGT-Recherchen im Jahr 2000 in Osteuropa (siehe: http://www.tierrechtsfilme.at/) und 2003 in Skandinavien (http://www.vgt.at/). 2005 waren Schweizer TierschützerInnen in China unterwegs, und brachten Bilder dortiger Pelzfarmen und unfassbarer Tötungen mit, bei denen Waschbären bei vollem Bewusstsein die Haut abgezogen wurde.

In Österreich haben wir ein Pelzfarmverbot erreicht, importiert darf dieses Produkt voller Leid aber immer noch werden

Und so stehen Woche für Woche VGT AktivistInnen in Graz, Innsbruck, Linz, Wr. Neustadt, Salzburg und Wien auf der Straße vor pelzverkaufenden Geschäften und demonstrieren gegen soviel Ignoranz. Sie zeigen Bilder: Tiere, Leid, Verzweiflung, Schmerz - wer kann da Pelz noch schön finden?

 

 

 

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