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Vorarlberg: Kälber in Anbindehaltung

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.01.2011)

Wien, 25.01.2011

Für die Tierkinder bedeutet dieses Leben eine quälende Trostlosigkeit - das Gesetz verbietet die Anbindehaltung von Kälbern seit dem Jahr 2005 - und dennoch ist sie noch allzu oft anzutreffen

Für die Tierkinder bedeutet dieses Leben eine quälende Trostlosigkeit - das Gesetz verbietet die Anbindehaltung von Kälbern seit dem Jahr 2005 - und dennoch ist sie noch allzu oft anzutreffen

So auch in einem Betrieb in Vorarlberg. Mit traurigen fast schon resignierend wirkenden Augen sehen einen diese kleinen Geschöpfe an. Geboren für die Tierindustrie. Kann es ein schlimmeres Schicksal geben?

Bis zum 6. Lebensmonat müssten Kälber in Gruppen gehalten werden. Die einzig kurze Zeit in ihrem Leben, die sie von dem ewigen Stillstand retten soll und selbst diese kurze Zeit wirde den Tieren allzu oft nicht gegönnt. Ein Argument, das LandwirtInnen gerne zur Rechtfertigung ihres Handeln bringen, ist, dass Tiere, die sich einmal an ein Leben mit einem kleinen bisschen Freiheit gewöhnt haben, sich später wehren, an die Kette gelegt zu werden. Wie schön wäre hier der Umkehrschluss, den Kühen generell ein Leben ohne Kette zu ermöglichen.

In genanntem Stall fehlte es auch an der geforderten Einstreu. Ein verschmutzter Betonboden und eine Kette - das Leben für die Kälber und ihre Mütter.

Der VGT hat Anzeige erstattet.

 

 

 

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