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Fiaker: Das war der internationale Aktionstag

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.06.2012)

Wien, 21.06.2012

Am 2. Juni fand der internationale Aktionstag gegen Fiaker statt. Am Treffpunkt Stephansplatz, in der Nähe der Fiaker, versammelten sich AktivistInnen mit Pferdemasken, Anti-Fiaker T-Shirts und mehrsprachigem Infomaterial, um die Wiener Bevölkerung und auch TouristInnen über die nicht zeitgemäße Fiaker-Tradition aufzuklären.

Am 2. Juni fand der internationale Aktionstag gegen Fiaker statt. Am Treffpunkt Stephansplatz, in der Nähe der Fiaker, versammelten sich AktivistInnen mit Pferdemasken, Anti-Fiaker T-Shirts und mehrsprachigem Infomaterial, um die Wiener Bevölkerung und auch TouristInnen über die nicht zeitgemäße Fiaker-Tradition aufzuklären.

Trotz kleinen Verbesserungen im Tierschutzgesetz und Fiakergesetz beträgt die Arbeitszeit der Fiakerpferde noch immer 14 Stunden, die sie im Zentrum der Stadt in stickiger Hitze verbringen müssen. Bei der Futter- und Wasserversorgung sind die Pferde dem guten Willen der Fiaker unterworfen.

Wie die zwei AktivistInnen feststellen konnten, sind viele Menschen zum Glück bereits für ein fiakerfreies Wien und teilen somit die Meinung, dass Pferde nicht in die Stadt gehören. Leider jedoch gibt es viele TouristInnen, die nicht genügend informiert werden können und deshalb immer noch gerne in Pferdekutschen die Stadt besichtigen.

Eine Alternative ist zum Beispiel das Rickshaw Taxi, das ein Teil des Beginns, einer tier- und umweltfreundlichen Tradition in Wien ist.

Vielen Dank an die AktivistInnen, die sich für die schwächeren der Gesellschaft engagiert haben!

Tragischer Fiakerunfall in der Innenstadt

Menschenmassen, ständiger Lärm und unzumutbare Temperaturen belasten die Pferde tagtäglich und Stresssituationen gefährden Mensch und Tier, wie folgende Schilderung deutlich zeigt:

Zwei Fiakerferde rissen sich am Heldenplatz los und rannten mit ihrem Gespann zum Michaelerplatz. Dort landete eines der Tiere in der Ausgrabungsstätte.

Auf dem Weg zum Michaelerplatz touchierte das Gespann ein Auto. Die Pferde liefen durch das Michaelertor und am dahinterliegenden Michaelerplatz stürzte die Kutsche um, dabei brach auch die Deichsel. Ein Fiakerpferd blieb am Michaelerplatz liegen, das andere stürzte in die Ausgrabungsstätte.

Da die archäologische Ausgrabungsstätte keinen Ausgang hat, musste die Feuerwehr ein Schutzgitter demontieren, eine Rampe wurde aufgebaut, um das darin liegende verletzte Pferd zu bergen.

Das Fiakerpferd, das in den Ausgrabungs-Graben stürzte, verletzte sich dabei am Bauch und musste genäht werden. Das zweite, das am Michaelerplatz liegen blieb, verletzte sich bei der Hüfte und kegelte sich ein Knie aus.

Der VGT fordert ein Fiakerfreies Wien zum Schutz der Pferde und auch zum Schutz der Menschen!

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