Teilen:

Anti-Schlachthoftage auch in Linz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.02.2013)

Wien, 05.02.2013

Jedes Jahr protestiert die vegane Bewegung vor Schlachthöfen um auf die zunehmende Ablehnung der Tiertötung zur "Lebensmittelproduktion" aufmerksam zu machen.

Dieses Jahr fanden die Anti-Schlachthoftage vom 28. Jänner bis 2. Februar 2013 nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, Rumänien und Bulgarien statt.

TierrechtsaktivistInnen in verschiedenen Ländern setzen in diesen Tagen ein Zeichen für ethisch und ökologisch zeitgemäße Ernährung und gegen die tägliche Massenschlachtung von Millionen Tieren weltweit, indem sie mit Transparenten und Schildern mit Aufschriften, wie "Tiere sind keine Ware", vor Schlachthöfen auf das Massaker des Fleischkonsums aufmerksam machen.

Auch AktivistInnen des Verein gegen Tierfabriken in Linz beteiligten sich auch heuer wieder an den Anti-Schlachthoftagen: Nicht nur vor Schlachthöfen, sondern auch vor Burger, Würstel- und Leberkäs- Buden und vor Nordsee trafen TierrechtlerInnen ein, um darauf hinzuweisen, dass nicht Veganismus, sondern der Fleischkonsum im 21.Jahrhundert ethisch extrem ist.

Fischfleisch ist dabei keine Ausnahme, auch wenn unter vielen Menschen nicht bekannt ist, dass Fische Tiere sind, die wie andere Tiere fühlen.Vor Nordsee wurde nicht nur auf das Leid der gefangenen Fische aufmerksam gemacht, sondern auch gegen die faktisch bereits eingetretene Überfischung der Meere und Fischproduktion in sog. „Fischfarmen“ protestiert.

Spätestens mit der zunehmenden Verbreitung des Veganlogos auf rein pflanzlichen Lebensmitteln in Supermärkten ist der Begriff "vegan" den meisten Menschen bekannt. Jene KonsumentInnen, die mit den sog. Nutztieren mitfühlen, ziehen persönliche Konsequenzen aus den inakzeptablen Bedingungen in der modernen Tierproduktion und lehnen den Konsum tierlicher Lebensmittel grundsätzlich ab.

Seit vielen Jahren wird regelmäßig in Studien bestätigt, dass eine vollwertige vegane Ernährung nicht nur möglich, sondern im Durchschnitt auch gesundheitliche Vorteile bietet: So sind die veganen Gruppen mit vielen Vitalstoffen besser versorgt und erkranken seltener an sog. Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So führt die praktisch gelebte Empathie mit den Tieren nicht nur zu einem höheren Gesundheitsbewußtsein, sondern zu einem Gewinn an Lebensqualität. Dessen werden sich immer mehr Menschen bewusst, die sich für eine rein pflanzliche Ernährung entscheiden.

Danke an alle mitfühlenden und solidarischen Menschen, die bei den Anti-Schlachthoftagen mitgeholfen haben!

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss

08.09.2026, Wien

Pferde leiden weiter in der Hitze. Über 100.000 Menschen kämpfen gegen Fiaker in der Innenstadt

Tierschutzorganisationen fordern runden Tisch: Damit im kommenden Jahr keine Pferde mehr unter Hitze, Verkehr und Stress in der Wiener Innenstadt leiden müssen

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See