Teilen:

Kennzeichnungspflicht für Leder, Pelz und co.

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.12.2013)

Wien, 10.12.2013

Seit 7. November 2011 besteht eine neue EU-Textilkennzeichnungsverordnung, welche die bis dahin geltende österreichische Textilkennzeichnungsverordnung ersetzt.

Diese Verordnung bezieht sich zum ersten Mal auch auf die Kennzeichnung "nichttextiler Teile tierischen Ursprungs", wie Leder (Jeansetikett), Horn (Knöpfe) oder Fell (Krägen oder Bommel). Es muss dabei nicht differenziert werden, um welches Material (z.B. Leder oder Pelz) es sich konkret handelt. Der Hinweis "enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs" reicht. Die Kennzeichnung kann durch ein Etikett oder ein eigenes Label erfolgen. Bis zum 9. November 2014 dürfen bereits in Verkehr gebrachte Waren noch verkauft werden, auch wenn sie diese Kennzeichnung nicht enthalten. Ab dem 9. November 2014 müssen aber alle diese Waren aus dem Verkehr genommen werden! Das bedeutet, dass ab diesem Tag keine Textilien, welche nichttextile Teile tierischen Ursprungs enthalten, ohne Kennzeichnung verkauft werden dürfen.

Vorsicht ist trotzdem geboten!

Diese Verordnung, gilt leider nur für Textilien, deren Gewichtsanteil an Textilfasern mindestens 80 % beträgt (ebenso für Bezugsmaterial für Möbel, Regen- und Sonnenschirme, ...). Ist das Gewichtsverhältnis anders gelagert (z.B. nur 70% textil zu 30% nichttextil), gilt die Verordnung nicht. Theoretisch könnte es so dazu kommen, dass nichttextile Teile tierischen Ursprungs enthalten sind, und diese nicht als solche gekennzeichnet werden müssen. Ebenso müssen Onlineshops oder Kataloge nichttextlie Teile tierischen Ursprungs nicht kennzeichnen! Trotz dieser Einschränkungen ist die Verordnung von Tierschutzseite zu begrüssen, weil sie es den KonsumentInnen wesentlich erleichtert tierleidfreie Produkte zu kaufen.

01.05.2026, Wien

Veganes Sommer-Gewinnspiel 2026

Gewinne eine Hotelübernachtung, Geschenkboxen, vegane Kleidung uvm.

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.