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Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.05.2014)

Wien, am 06.05.2014

VGT erinnert mit Flugblättern vor dem Ministerium Herrn Stöger an seine Verpflichtung den Tieren gegenüber

Bei einer kleinen Kundgebung vor dem Tierschutzministerium wurden am 2. Mai Flugblätter verteilt, die über das Leid der Masthühner aufklären

TierschützerInnen in Österreich sind sehr besorgt. Alles wartet auf eine Reaktion aus dem Tierschutzministerium. Werden tatsächlich die zentralen Schutzbestimmungen für Mastgeflügel demontiert und für erhöhten Konsumentenschutz verschachert? Kann es allen Ernstes sein, dass 20 Jahre alte Maximalgrenzen für die Besatzdichten von Hühnern und Puten in den Fleischfabriken plötzlich drastisch erhöht werden? Die Supermarktkette SPAR teilte mit, dass Tierschutzminister Stöger auch SPAR für dieses Programm gewinnen wollte. Offenbar wird versucht, alle jene, die wirtschaftlich von einer Totalausbeutung des Mastgeflügels profitieren könnten, auch mit ins Boot zu holen. Eine sehr bedenkliche Entwicklung mit düsteren Zukunftsprognosen für andere Tierfabrikssparten. Müssen bald auch die Legehühner und die Fleischkaninchen zurück in den Käfig?

Um Tierschutzminister Stöger, sein Kabinett und alle MitarbeiterInnen des Ministeriums darüber aufzuklären, was für wunderbare und schützenswerte Tiere Hühner sind, verteilten TierschützerInnen am 2. Mai Flugblätter vor dem Eingang. Diese Information ist offenbar bisher nicht dorthin vorgedrungen. Masthühner und -puten in den Tierfabriken gehören vermutlich zu den Tieren, die am allermeisten von der Agrarindustrie ausgebeutet und missbraucht werden. Nicht nur, dass die verwendeten Zuchtrassen wahre Monster aus diesen Tieren machen, deren Körper in nur einem Viertel der Zeit der natürlichen Entwicklung ausgewachsene Dimensionen annehmen, sodass die Tiere nicht mehr gehen und sich überhaupt nicht mehr schmerzfrei bewegen können. Insbesondere die Besatzdichte, also die Anzahl der Tiere mit einer gewissen Körpergröße pro Fläche, macht ihnen das Leben zur Hölle. Man stelle sich vor, lebenslang in eine U-Bahn zur Stoßzeit eingesperrt zu sein, die Körper permanent dicht an dicht. Und was fällt den Verantwortlichen dazu ein? Noch mehr Tiere hineinstopfen, weil das billiger ist! Dagegen wandten sich die VGT-AktivistInnen mit ihrem dringenden Appell!

Wenn auch Sie etwas gegen die Aufstockung der Tiere in der Hühnermast tun wollen, schreiben Sie Ihre Meinung an Tierschutzminister Stöger: alois.stoeger@bmg.gv.at

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