Teilen:

VGT zum Weltmilchtag: Schicksal der Kühe und Kälber muss im Mittelpunkt stehen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (28.05.2014)

Wien, 28.05.2014

Hauptproblem Turbokuh und Kraftfutter: die Tiere dadurch so überlastet, dass sie nach bereits 5 Jahren und 2 Geburten ausgelaugt sind und geschlachtet werden

Hauptproblem Turbokuh und Kraftfutter: die Tiere dadurch so überlastet, dass sie nach bereits 5 Jahren und 2 Geburten ausgelaugt sind und geschlachtet werden

Sind in Österreich nicht alle Kühe mit ihren Kälbern auf der Weide und wandeln die für Menschen nicht verwertbare Zellulose in Milchproteine um? So will es zwar die Werbebotschaft, doch die Realität sieht anders aus. Eine ,,faire Milch" wäre eine, die auch die Bedürfnisse der Kühe und ihrer Kinder berücksichtigt. Zwar ist in Österreich die Anbindehaltung grundsätzlich verboten, doch sieht das Gesetz Ausnahmen u.a. dafür vor, dass sich die HalterInnen vor den Tieren fürchten, es keine Weideflächen gibt oder die baulichen Gegebenheiten am Betrieb den Auslauf erschweren würden. Alle anderen müssen entweder einen Laufstall betreiben oder den Tieren wenigstens ein Vierteljahr lang einen Zugang zu einer Weide gewähren.

Doch am Weltmilchtag, dem 1. Juni, erinnert der VGT an das größte Problem in der heutigen Milchwirtschaft: die auf hohe Milchleistung gezüchteten Turbokühe. Um die bis zu 50 Liter Milch pro Tag produzieren zu können, sind diese Tiere dann auf Kraftfutter angewiesen, das von Maissilage über Weizen und Gerste bis zu importiertem, genmanipuliertem Soja reichen kann. Mitnichten also eine Verwertung von Zellulose, sondern von hochwertigen Nahrungsmitteln, die bei der Umwandlung zur Milch den Großteil ihres Energiewertes verlieren. Aber die Zeche bezahlt die Kuh. Eigentlich ist ihr vierteiliger Magen für die Kompostierung von Gras ausgelegt, mit Kraftfutter wird sie extrem überlastet. Gerade einmal 2 Gebärzyklen hält sie dann durch, bevor ihr ausgelaugter Körper auf den Schlachthof kommt. Für die Rindfleischproduktion ist er dann auch nicht mehr verwertbar. In extensiven Biobetrieben dagegen leben die Tiere bis zum Alter von 16 Jahren und mehr. Mutterkuhhaltung für die Milchproduktion gibt es aber auch dort nicht, sondern nur in der Mast.

VGT-Obmann Martin Balluch: ,,Dass Hühner und Schweine mit großer Mehrheit in regelrechten Tierfabriken leben müssen, ist mittlerweile weitgehend bekannt. Doch auch bei den Kühen hat sich die intensive Haltungsform mehrheitlich etabliert. Am Weltmilchtag möchten wir auf das Schicksal dieser Tiere aufmerksam machen, das doch so stark mit der Werbebotschaft des Tourismuslandes Österreich verbunden ist. Eine faire Milch? Bitte auch fair zu den Kühen!"

01.09.2026, Wien

VGT trauert um Legehennen-Pionier Toni Hubmann

Toni Hubmann war Vorreiter in der Legehennenhaltung, auf ihn gehen die strukturierte Weide, das Ende des Schnabelkupierens, das Sandbad, der Wintergarten und die Einstreu-Nester zurück

31.08.2026, Dalsbu, Island

VGT präsentiert aktuelle Fotos von letzter Pelzfarm in Island – fordert Ende

12.000 amerikanische weiße und schwarze Nerze in winzigen Drahtgitterkäfigen – in Österreich kam bereits 1998 das weltweit erste Pelzfarmverbot und löste europaweit Verbote aus

28.08.2026, St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Aufgedeckt: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition