Teilen:

Freispruch im Tierschutzprozess nun endgültig rechtskräftig!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (02.06.2014)

Wien, 02.06.2014

VGT fordert Untersuchungsausschuss für Tierschutzcausa und spricht davon, ein Recht der Zivilgesellschaft auf Kampagnen erstritten zu haben!

VGT fordert Untersuchungsausschuss für Tierschutzcausa und spricht davon, ein Recht der Zivilgesellschaft auf Kampagnen erstritten zu haben!

Am Freitag um 24 Uhr endete die Frist für die Staatsanwaltschaft, ein Rechtsmittel gegen den letzten der Freisprüche im Tierschutzprozess einzulegen. Heute, Montag, gab sie dem Anwalt des VGT, Mag. Stefan Traxler, auf Anfrage bekannt, dass es keine Berufung geben wird. Damit ist auch der letzte der Freisprüche im Tierschutzprozess endgültig rechtskräftig geworden. Aber der Staatsanwalt in der Tierschutzcausa, Mag. Wolfgang Handler, der im Oktober 2006 zu ermitteln begonnen, einen Megaprozess losgetreten und auf einer unnötigen Berufung bestanden hatte, die nun ebenfalls mit Freisprüchen geendet und alles in allem dem Staat gute EUR 10-20 Millionen gekostet hat, wurde in dieser Zeit zweimal befördert (!) und arbeitet jetzt bei der Oberstaatsanwaltschaft im Korruptionsbereich. Der für die weitreichenden Ermittlungen der Polizei zuständige SOKO-Chef Mag. Erich Zwettler wurde zum Chef des Wiener Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung befördert, obwohl die Erstrichterin in ihrem Urteil deutlich machte, dass er vor Gericht gelogen hatte, um Ermittlungsmethoden zu vertuschen und Entlastungsbeweise zu verheimlichen. Die Angeklagten dagegen bleiben hoch verschuldet.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch: ,,Eine 8 jährige Zeit der Verfolgung des Tierschutzes, wie wir sie in diesem Land noch nie erlebt haben, ist damit zu Ende gegangen. Jetzt wissen wir: die ganze Causa wurde von oben gesteuert, sollte die Tierschutzarbeit behindern und die AktivistInnen einschüchtern, und hatte niemals eine rechtsstaatliche Berechtigung. In diesem Verfahren wurde die Akteneinsicht trotz dreier gegenteiliger Gerichtsurteile verweigert, es gab gleichzeitig drei Steuerverfahren gegen den VGT und die Entlastungsbeweise hat man zu verheimlichen versucht. Hätten wir nicht durch einen Privatdetektiv die verdeckte Ermittlerin aufgedeckt, wer weiß ob das alles nicht anders ausgegangen wäre. Das schreit förmlich nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Wir wollen wissen, wer hinter dieser Causa gesteckt hat, wie es so weit kommen konnte und wieso die Haupttäter, statt gerichtlich belangt zu werden, einfach befördert wurden!"

Und weiter: ,,Der Tierschutzprozess hat aber auch sein Gutes. Jetzt haben wir ein deutliches Urteil, das uns das Recht auf Kampagnenführung gegen wirtschaftliche Auswüchse, die die Lebensqualität von Mensch, Tier und Umwelt bedrohen, bescheinigt. Vor 30 Jahren galten Streiks noch als Nötigung, ein Streikrecht wurde erkämpft. Jetzt gibt es ein analoges Kampagnenrecht für die Zivilgesellschaft, auf das wir uns in Zukunft berufen können."

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert

06.05.2026, Wien

Amphibienwanderung Hanslteich erfolgreich abgeschlossen

VGT vermeldet sinkende Erdkrötenzahlen und betont die Wichtigkeit des Tunnelbaus

06.05.2026, Südoststeiermark

VGT zu Styriabrid: die Menschen wollen keinen Vollspaltenboden, egal ob Neu oder Alt

Zur VGT-Demo vor einer „Vorzeige-Schweinefabrik“ mit dem neuen Mindeststandard Vollspaltenboden ab 2034/2038 meinte Styriabrid, die Konsument:innen fänden das gut

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche