Teilen:

Fall grausamer Anbindehaltung in Oberösterreich

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.03.2015)

Oberösterreich, 09.03.2015

Ausnahmebestimmung ermöglicht Anbindehaltung von Rindern trotz grundsätzlichem Verbot. Im oberösterreichischen Bezirk Urfahr war ein Tier sogar an den Hörnern angebunden.

In einem typisch österreichisch kleinstrukturiertem Betrieb in der Riedmark sind eine Handvoll Rinder angebunden. Während die legale Anbindung mit einer Halskette und einer Bewegungsfreiheit von nur 60 cm in Längs- und 40 cm in Querrichtung schon eine Tierquälerei darstellt, war in diesem Betrieb ein Rind mit einer kurzen Schnur an der Hornanlage angebunden.

Aus den dem VGT anonym erst jetzt zugespielten Fotos vom 24. Februar ergibt sich der dringende Verdacht, dass zumindest dieses eine Tier sich nicht entsprechend den gesetzlichen Vorschriften bewegen oder ungehindert niederlegen kann. Eine Anzeige an die BH Urfahr-Umgebung wurde erstattet.

„Monate- oder gar lebenslang an einer oft nur 60 cm langen Kette angebunden zu sein muss für die betroffenen Tiere wie eine Folter wirken.“, ärgert sich Elmar Völkl vom Verein gegen Tierfabriken über diese längst überholte Haltungsform: „Kein Mensch mit Hirn und Herz, aber auch kein Gutachten wird heute noch erklären können, dass die Anbindehaltung mit den Grundzielen des Tierschutzgesetzes vereinbar ist!“

Laut § 16 Abs 3 Tierschutzgesetz ist die „dauernde Anbindehaltung“ von Rindern verboten. Doch wenn „zwingende rechtliche oder technische Gründe“ geltend gemacht werden, ist ausnahmsweise auch die lebenslange ununterbrochene Anbindehaltung erlaubt. Die Anbindehaltung in der kalten Jahreszeit ist ohnehin zulässig.

Dabei dürfen gem. § 13 Abs 2 TSchG Tiere nur unter Bedingungen gehalten werden, die ihre physiologischen und ethologischen Bedürfnisse befriedigen. Das ist bei der Anbindehaltung sicherlich nicht gegeben. Der VGT fordert ein absolutes Verbot der Anbindehaltung und hat eine Überprüfung des Gesetzes bei der Volksanwaltschaft angeregt.

28.08.2026, Bezirk St. Pölten-Land

400 Menschen versammeln sich gegen Tierquälerei in Traismauer

Überwältigendes Signal in Traismauer, NÖ, aus der Bevölkerung: Tierleid darf nicht länger toleriert werden

28.08.2026, Wien

Einladung zu Demozug gegen qualvolle Tiertransporte am 29. August 2026

VGT demonstiert für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See

27.08.2026, St. Pölten-Land

VGT lädt zu Demozug Protest vor Mastbetrieb

Desaströse Haltungsbedingungen, gewaltvoller Umgang, hungernde Tiere – der Fall der Horror-Mast im Bez. St. Pölten-Land hat viele Menschen erschüttert. VGT ruft zum Protest auf, um auf den akuten Handlungsbedarf aufmerksam zu machen.

26.08.2026, St. Pölten-Land

Horror-Mast: Tiere verhungern und Kontrollsysteme versagen

VGT konfrontiert Landwirt vor Betrieb und übt Kritik an den Behörden. Den Tieren vor Ort muss umgehend geholfen werden!

25.08.2026, St. Pölten-Land

Aufgedeckt: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

25.08.2026, St. Pölten-Land

Trotz Tierhaltungsverbots: Landwirt misshandelt weiter Tiere im Horrorstall

Verhungernde Tiere und Gewalt in St. Pölten-Land: VGT zeigt sich erschüttert über die Wirkungslosigkeit des Kontrollsystems und startet Petition

25.08.2026, Österreich

Konsequente Kontrollen & keine Toleranz bei Tierquälerei

Das Behördenversagen in Fällen von Tierquälerei und schwerer Vernachlässigung muss gestoppt werden!

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz