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Neuer Videofilm aus Österreichs Putenmastfabriken!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.04.2015)

Wien, 15.04.2015

Aktuelle Aufnahmen zeigen die Tierquälerei in der industrialisierten Putenproduktion: Schnabelkürzen, tiefe Kotschichten, Qualzucht, Kämpfe und Verletzungen unter den Tieren

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600.000 Puten leben in Österreichs Mastfabriken, etwa 1,5 Millionen werden jährlich geschlachtet. Das macht immerhin mehr als in Viertel des gesamten in Österreich produzierten Geflügelfleisches aus. Doch das Schicksal der Puten wird von der Öffentlichkeit weitgehend übersehen. So gibt es zwar Arbeitskreise zu Reformen bei Verstümmelungen von sogenannten Nutztieren am Tierschutzministerium, nur das Schnabelkürzen bei Puten wurde übersehen.

Die in Österreich gemästeten Puten stammen von besonders schnell wachsenden Rassen entweder aus England oder Kanada. Nur diese beiden Linien werden hierzulande verwendet. Beides ist aber eine furchtbare Qualzucht. Der VGT hat bereits Anzeige erstattet und bei der Volksanwaltschaft angefragt, ob es dazu eine Missstandsfeststellung geben werde. Von den Puten wird nur das Brustfleisch gegessen, der restliche Körper ist kommerziell uninteressant. Deshalb haben die Zuchtputen einen viel zu großen Brustmuskel, können kaum gehen, geschweige denn fliegen oder sich fortpflanzen.

In diesem neuen Video, von Dieter Hörmann geschnitten und Johannes Glück besprochen - das Singer/Songwriter Duo "Zwa Voitrottln" -, zeigen aktuelle Aufnahmen aus österreichischen Putenmastbetrieben die triste Situation für die Tiere in diesem von der Gesellschaft vergessenen Teil der Tierindustrie.

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