Teilen:

Gatterjagd und Prostituierte im Kombiangebot im Internet

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (07.01.2016)

Wien, 07.01.2016

Für Geld soll alles zu haben sein: psychologische Nähe zwischen dem Angebot der Jagd auf Zuchttiere und der Prostitution

Wildbiologin Karoline Schmidt nannte in einem Artikel in der Presse die Gatterjagd eine „Jagd im Bordell“. Das Naturerlebnis wird nur vorgetäuscht, die Inszenierung für Geld erkauft, der Kunde bestimmt die Trophäengröße und Anzahl der zu schießenden Tiere, ja man kann sich die Opfer über einen Katalog aussuchen und bestellen. Die psychologische Nähe zur Prostitution ist nicht zu übersehen. Und tatsächlich gibt es im Internet Kombiangebote für Jäger, zuerst die Jagd im Gatter am Tag („schnell und sicher“), danach Prostituierte für den Abend. „Nach der erlebnisreichen Bergjagd: Eine kuschelige Nacht – zu zweit – oder auch zu dritt, in der einsamen Berghütte: "Alles ist möglich!", heißt es da. Und weiter: „Unsere absolute Diskretion ist Ihnen gewiss!“ (Fettdruck im Original). Die Webseite „premium-hunting.com“ führt das unter „Vertraulichen Tipp“ und verweist auf ein Jagdgatter bei Innermanzing im niederösterreichischen Voralpenland.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Wir bekommen täglich Zuschriften von JägerInnen, die sich von der Gatterjagd distanzieren. Das sei überhaupt keine Jagd, das habe mit der eigentlichen Bedeutung von Jagd nichts gemeinsam. Die Jagd auf Zuchttiere wird in Jägerkreisen als eine inszenierte Perversion gesehen. Nur eine etablierte Elite von GroßgrundbesitzerInnen stemmt sich gegen den Willen der Mehrheit und will diese Form der Feudaljagd um jeden Preis erhalten. Dabei verweigert man die Diskussion, versucht stattdessen kritische JägerInnen als VerräterInnen zu brandmarken und bezeichnet den Tierschutz als militant. Doch diese Personen stehen auf verlorenem Posten, so kann es nicht weitergehen. Die Gatterjagd muss jetzt endgültig verboten werden, sie ist weder zeitgemäß, noch mit einem modernen Tierschutzverständnis vereinbar!“

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum "Muttertag"

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.

14.04.2026, Wien

Wiener Vegan Ball 2026

Am 11. April hieß es wieder „Alles Walzer!“ im Hilton Vienna Park.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.