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Für unseren Spaß müssen keine Tiere leiden – Ausflugsziele in ganz Österreich

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.07.2016)

Wien, 20.07.2016

Besonders im Sommer sind viele Reiseziele attraktiv - wir empfehlen Ihnen tierfreundliche Reiseziele, bei denen sich nicht nur die BesucherInnen, sondern auch die Tiere wohl fühlen können.

In den letzten Wochen zeigt sich das Wetter sommerlich und auch die Schulferien kommen wie gerufen für einen Familienausflug ins Grüne. Aber auch wenn die Urlaubsplanung noch nicht abgeschlossen ist, haben wir Reisetipps mit tierfreundlichen Übernachtungsmöglichkeiten zum Entspannen und die Seele baumeln lassen in petto.

Die Sonnentor Erlebniswelt ist wirklich ein Erlebnis für Groß und Klein: Es gibt einen Spielplatz sowie eine spannende Führung durch den Sonnentor Betrieb. Im Shop sind die biologischen (und zu einem großen Teil veganen) Köstlichkeiten dann käuflich erwerblich. Bei so einem Tagesausflug quält natürlich auch der Hunger und Durst, dafür steht das Restaurant die „Leibspeis'“ zur Verfügung, die gerne vegetarische und vegane Gerichte auftischt – und in jedem Fall voll bio!

Einige Familien kommen im Sommer in die Versuchung, einen Zoo zu besuchen, dabei wäre der Naturpark Heidenreichsteiner Moor ein viel netteres Ausflugsziel! Dort können Sie entlang der offenen Moorfläche wandern, wo Torfmoos, Sonnentau und Wollgras die ursprüngliche Moorlandschaft erahnen lassen.

Mit Hund unterwegs? Da ist der Schlosspark Laxenburg eine Empfehlung: In idyllischer Umgebung liegt der 280 ha große Schlosspark schön gelegen und mit dem Boot ist sogar die Franzensburg, die auf einer Insel im Schlossteich erbaut wurde, zu besuchen. Auch ein Kinderspielplatz und eine Bootsvermietung sind vorhanden.

Doch auch der Sommer hat ein paar verregnete Tage, da haben wir auch eine Lösung: Die Römertherme in Baden. Wenn man schon die geschichtsträchtige Stadt besucht, kann neben Museen auch die Therme besucht werden. Diese hat zwar keine Rutschen, ist aber wunderbar, um sich wohlzufühlen und in der Sauna neue Kräfte zu sammeln. Im Thermenrestaurant gibt es ausreichend vegane Kost für den Genuss!

Wenn es aber nur ums Essen und Trinken geht, möchten wir den Veganen Heurigen in Neusiedl/Zaya von Jenonne empfehlen! (Donnerstag, 25. bis Sonntag, 28. August geöffnet)

Wenn es mehr als ein Tagesausflug werden soll, warum dann nicht ein paar Tage:

Am Tierparadies Schabenreith, Oberösterreich

Das Tierparadies Schabenreith liegt auf einer Seehöhe von etwa 800m und ist umgeben von einer herrlichen Landschaft. Der Hof wurde liebevoll restrauriert und mit Gästezimmern ausgestattet. Heute tummeln sich bereits rund 400 Tiere auf dem Gnadenhof. Die Region rund um Steinbach lädt zu langen Spaziergängen und Wanderungen ein und die nahe gelegenen Seen erfreuen das Schwimmerherz - liebevolle Bewirtung inklusive! (Tipp: Am 1. Oktober kann das Tierparadies auch ohne Übernachtung am Tag der offenen Tür besucht werden!)

Bei Rinder(wahn)sinn, Gföhl im Waldviertel

Dieser Betrieb lässt Mensch- und Tierherz höher schlagen – eine Veganerin und ein ehemaliger Viehzüchter führen jetzt gemeinsam einen Gnandenhof, wo alle in Einklang leben. Und das Schlachten ist längst vergessen. Zahlreiche Besuchsmöglichkeiten finden Sie auf Rinderwahnsinn- Homepage http://rinderwahnsinn.at/

In der Loving Hut Pension, Kärnten

In der veganen Pension in Kärnten mit privatem Seezugang und einer gut befüllten Eistruhe mit wohlschmeckenenden Gerichten von Früh bis Spät ist ein Highlight für die persönliche Sommererholung!

Wenn der Urlaub schon gebucht ist und es insbesondere in die weite Welt hinaus geht, haben wir auch hier Tipps für einen tierleidfreien Urlaub:

Wildtiere in natürlichem Lebensraum beobachten - nicht in Gefangenschaft. Seriöse Angebote sind daran zu erkennen, dass die Tiere respektvoll aus gebührendem Abstand beobachtet werden. Wer sicher gehen will, sollte bei seinem Reiseveranstalter nachfragen, welche Tierschutzstandards dieser einhält.

Kein hautnaher Kontakt zu Wildtieren. Tierfreundliche Auffangstationen oder Waisenhäuser betreiben keine Zucht und möchten die Tiere vor allem auswildern. Das Streicheln oder Füttern der Tiere ist bei Tierbabys zwar süß – sollte ungeschulten BesucherInnen jedoch nicht erlaubt werden. Auch das Elefantenreiten fällt normalerweise unter Tierquälerei, da die Tiere zum TouristInnenvergnügen gehalten werden und ansonsten ihr Leben häufig in Ketten verbringen müssen.

Lehnen Sie exotische Speisen wie Froschschenkel, Schildkröten- oder Haiflossensuppe ab.** Obwohl die Gerichte als lokale Spezialität angepriesen werden, müssen dafür bedrohte Wildtiere sterben!

Kaufen Sie keine Souvenirs aus tierischen Bestandteilen - sie werden oft aus geschützten oder bedrohten Tierarten hergestellt. Bei den Tieren handelt es sich häufig um Wildfänge! Zudem werden für viele Produkte hohe Zölle bei der Einreise ins Heimatland verlangt. Sehen Sie vom Kauf von Elfenbein, Schlangenledertaschen und -gürteln aber auch Tierfellen ab!!!

Tiershows sind nicht lustig: Tiere wie Delfine, Elefanten oder Affen, die für die Unterhaltung von TouristInnen dressiert werden, erfahren oftmals schreckliche Misshandlungen – und das ihr ganzes Leben lang. Auch in sogenannten traditionellen Einrichtungen werden die Tiere wie z.B. Elefanten und Tiger, nicht artgerecht gehalten. Wenn Sie die Tiere beobachten möchten, dann am besten in ihrem natürlichen Lebensraum und von einer gewissen Distanz aus

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