Nachdem die Kalbinnen verladen wurden, startet die erste anstrengende Fahrt in Richtung Süden.
Wir rennen – so schnell wir können – zum Auto, um einem Tiertransporter hinterher zu fahren. Nach einigen Stunden Fahrzeit passiert er die slowenische Grenze.
Kurz danach fährt er auf eine Raststation ab. Der Parkplatz ist bereits mit zahlreichen Lastkraftwagen gefüllt, viele Motoren laufen noch. Dennoch sind die gestressten Rinder nicht zu überhören. Dumpfe Metallgeräusche und lautes Muhen, schallen über den Parkplatz.
Wir nähern uns dem Transporter, um nach den Kalbinnen zu sehen. Die unruhigen Bewegungen der Tiere bringen den ganzen LKW zum Wanken. Übertönt wird der Lärm nur durch die Ankunft zweier weiterer Tiertransporter. Wir erkennen sie sofort – auch sie wurden wenige Stunden zuvor bei derselben Versteigerungshalle beladen.
Nach einer rund 30-minütigen Pause setzt der Fahrer seine Fahrt fort. Unterwegs begegnen wir weiteren mit Kalbinnen beladenen Tiertransportern. Sie alle steuern alle auf dasselbe Ziel zu: den Hafen Koper in Slowenien.