Teilen:

Urlaub am Bauernhof: ein Trauerspiel

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (18.10.2016)

Klopeiner See, 18.10.2016

Mit glücklichen Tieren wird für einen idyllischen Urlaub geworben, die Realität sieht jedoch oft anders aus!

Jeder Mensch braucht von Zeit zu Zeit Urlaub. Viele zieht es dafür nicht in den Süden sondern in die Natur, oft in Verbindung mit tierlichen MitbewohnerInnen. Der Markt für „Urlaub am Bauernhof“ boomt, ebenso gibt es immer mehr Hotels, die mit einem integrierten Streichelzoo werben. Auf der Homepage werden meistens Bilder von glücklichen Tieren präsentiert, doch wie sieht es in der Realität aus? Leider oft ganz anders! So auch bei einem Bauernhof am Klopeiner See in Kärnten. Auf der Homepage finden sich Bildern von glücklichen Babykatzen, Ziegen springen auf Steinen und sogar Dächern herum, Ponys, Hühner und sogar Schweine dürfen auf saftigen, grünen Wiesen Gras fressen. Ein idyllisches Urlaubsparadies für Mensch und Tier, sollte man meinen. Die Bilder, die dem VGT vom besagtem Bauernhof zugespielt wurden, sprechen jedoch eine andere Sprache.

Zwar dürfen einige Schweine ihr Leben zumindest im Freien verbringen, von einer artgerechten Haltung kann man jedoch dennoch nicht sprechen. In einem kleinem Gehege müssen sie ihr Dasein fristen. Über dem Boden ist ein Stahlgitter gespannt, dadurch soll vermutlich verhindert werden, dass die Schweine die Erde umgraben. Dabei handelt es sich jedoch um ein natürliches und für die Schweine wichtiges Verhalten, welches sie dadurch nicht mehr ausüben können! Anderen Schweinen geht es jedoch noch schlechter, sie sind in eine Art „Kellerverlies“ gesperrt und müssen beinahe ohne Einstreu auf einem verdreckten Fliesenboden ausharren. Auch vom gesetzlich vorgeschriebenen Beschäftigungsmaterial ist nichts zu sehen. Laut Berichten durch die meldende Person soll es den anderen Tieren auf dem Bauernhof nicht besser gehen. Der VGT hat die Tierhaltung daher zur Anzeige gebracht.

„Aus der herkömmlichen Nutztierhaltung sind der Bevölkerung solche katastrophalen Bilder und Tierhaltungszustände ja bereits ausreichend bekannt“, erklärt VGT-Campaingner Michael Krumböck, „doch auch in anderen Bereichen werden Tiere zur Gewinnmaximierung benutzt. Nur dank Hinweisen von tierlieben Menschen aus der Bevölkerung, die solche Haltungsbedingungen immer wieder uns und/oder den Behörden melden, können solche Missstände beseitigt werden“, so der VGT-Campainger.

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A