Teilen:

VGT-AktivistInnen stoppen Jagd auf ausgesetzte Zuchtfasane in Gattendorf, Burgenland

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.12.2016)

Gattendorf, 21.12.2016

Nach 2 Stunden Katz-und-Maus-Spiel zog sich die Jagdgesellschaft in ihren Gasthof in Gattendorf zurück – heutzutage reichen Tierschutzkameras, um Zuchttierjagd zu verhindern

Die Entscheidung steht im Landtag in Eisenstadt auf Messers Schneide, ob die Gatterjagd und das Aussetzen von Zuchtfasanen verboten wird oder nicht. Ein Grund mehr für den VGT, weitere Treibjagden auf ausgesetzte Zuchtfasane im Burgenland zu dokumentieren und an die Öffentlichkeit zu bringen. Heute sollte eine solche Jagd in Gattendorf stattfinden. Dort waren ja über 1000 Fasane ausgesetzt worden. Etwa 15 JägerInnen trafen sich um 10 Uhr vormittags – und wurden von 8 AktivistInnen begrüßt. Zunächst fuhren die JägerInnen am Anhänger zweier Traktoren von Gattendorf die Leitha entlang nach Zurndorf, dann auf der anderen Leithaseite wieder zurück und schließlich die Bahn entlang nach Pama. Dazwischen wurde 3 Mal versucht, eine Jagd zu beginnen, doch angesichts der anwesenden Tierschutzkameras abgebrochen, bevor ein Schuss gefallen war. In Pama trank die Jagdgesellschaft offenbar ein Bier und zog sich dann in ihren Gasthof wiederum nach Gattendorf zurück. Die Polizei blieb die gesamte Zeit über im Hintergrund.

VGT-Obmann Martin Balluch war ebenfalls anwesend: „Es ist offensichtlich, dass es jenen Jagdgesellschaften im Burgenland, die Zuchtfasane, -rebhühner und -enten aussetzen, mittlerweile peinlich ist, wenn die Öffentlichkeit von ihren Abschießbelustigungen erfährt. Wenn das alles so harmlos wäre und von der Bevölkerung verstanden, warum führen sie dann nicht ihre Treibjagden in aller Öffentlichkeit durch? Warum dieses Versteckspiel? Wir fordern jetzt Landesrätin Verena Dunst auf, daraus den richtigen Schluss zu ziehen, und das Aussetzen von in Massentierhaltung gezüchteten Vögeln zu verbieten. Daran führt kein Weg vorbei. Die wenigen Personen, die noch dieser Jagdpraxis anhängen, trauen sich sowieso nicht, in der Öffentlichkeit dazu zu stehen. Die große Mehrheit der Bevölkerung will ein Verbot. Soviel steht fest!“

13.10.2026, Wien/EU

85 % der Österreicher:innen fordern rasches Ende der Käfighaltung

Ein Großteil der Österreicher:innen will bis 2035 ein EU-weites Ende der Käfighaltung von Legehennen. Die Industrie pocht auf eine Übergangsfrist bis 2045.

13.10.2026, Salzkammergut

Vogelsang statt Vogelfang! Kundgebung bei Singvogelfangausstellung

Wir protestieren vor der jährlichen Singvogelfangausstellung am 29.11., bei der hunderte gefangene Singvögel in kleinen Käfigen zur Schau gestellt werden.

09.10.2026, Wien

Urteil im SPAR-SLAPP gegen den VGT beweist: Vollspaltenboden ist Tierquälerei

Zusätzlich hat die Richterin mit Bezug zum OGH zahlreiche Klagspunkte von SPAR zurückgewiesen und dadurch die Klage als SLAPP entlarvt

08.10.2026, Wien

Der Schweine-Vollspaltenboden muss weg: VGT-Demos bei Parteizentralen in Wien

Mit Zitat aus dem Tierschutzgesetz, nach dem jetzt ein neuer Mindeststandard in der Schweinehaltung beschlossen werden muss, erinnert der VGT die Regierung an ihre Verantwortung

07.10.2026, Wien

VGT-Aktion: Tintenfische schützen, nicht essen

Morgen ist Welt-Oktopus-Tag. Brutale Methoden beim Fang sind weithin unbekannt

06.10.2026, Wien

Handelsgericht urteilt in SPAR-Klage gegen VGT: SLAPP weitgehend bekräftigt

Richterin bestätigt OGH-Urteil und 6 Verbote der EV zu Schweine-Vollspalten, verbietet dem VGT aber zusätzlich, wissenschaftliche Studien zu Mortalität und Tierwohl-Preisen zu zitieren

06.10.2026, Wien

Welt-Oktopus-Tag: VGT-Aktion am Stephansplatz

Tierschutz-Aktion in Wien soll tierquälerische Aspekte bei der Fischerei von Tintenfischen in den Fokus rücken

05.10.2026, Wien/Neutillmitisch(Stmk.)

VGT kritisiert Greenwashing bei Insekten-Hundefutter

Neue Studie stellt Umweltvorteile von Insektenprotein in Frage