Teilen:

Gericht weist Exekutionsantrag Mensdorff-Pouilly gegen VGT-Obmann ab!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (21.12.2016)

Wien, 21.12.2016

Geldstrafe gegen VGT war Falschmeldung des Waffenlobbyisten; Mayr-Melnhof ist bereit, seinen „faschistoider Populist“ und „Lügner“-Sager gegen VGT öffentlich zu widerrufen

Alfons Mensdorff-Pouilly und Max Mayr-Melnhof haben einiges gemeinsam. Beide sind nicht nur Großgrundbesitzer und ehemalige Adelige, beide betreiben auch begeistert Jagdgatter. Und daher läuft gegen beide eine Kampagne des VGT, um die Öffentlichkeit sowohl über die Tierquälerei in diesen Gattern, als auch über die dortige Naturzerstörung, zu informieren und ein Verbot zu erreichen. Und beide reagieren mit Klagen gegen den VGT, Mayr-Melnhof sogar mit beleidigenden Äußerungen. Und beide haben bisher noch keine Klage vor Gericht gewonnen.

Der Exekutionsantrag von Mensdorff-Pouilly gegen den VGT-Obmann wegen Besitzstörung wurde nun vom Bezirksgericht Fünfhaus in Wien abgewiesen. Dabei hatte der Waffenlobbyist dem Kurier noch erzählt, er hätte bereits gewonnen und gegen den VGT sei eine Geldstrafe ausgesprochen worden. Das war aber eine Falschmeldung. Vielmehr muss Mensdorff-Pouilly jetzt selbst für die Anwaltskosten aufkommen.

Mayr-Melnhof hat den VGT-Obmann in den Salzburger Bezirksblättern als „faschistoiden Populisten“ bezeichnet, „der lügt, sobald er den Mund aufmacht“. Der Aufforderung zum Widerruf will der Gatterjäger nun nachkommen, teilte sein Anwalt mit. Die Kosten des VGT-Anwalts wird er bezahlen müssen. Zuletzt fielen € 2500 Kosten an, die er dem VGT ersetzen musste, weil er ein Gerichtsverfahren verloren hatte. Erst nach einem Exekutionsantrag war der Großgrundbesitzer dazu bereit.

VGT-Obmann Martin Balluch: „Der Konflikt um die Gatterjagd ist demokratiepolitisch unbedenklich. Es muss der Zivilgesellschaft möglich sein, um Tiere und Natur zu schützen eine Kampagne zu führen und öffentlichen Druck zu erzeugen. Das durch eine Welle von Zivilklagen und diffamierende Beleidigungen zu hintertreiben, ist dagegen problematisch. Zum Glück zeigen die Gerichte bisher die Bereitschaft, den Freiraum für Tierschutzaktivismus zu schützen und zu erhalten. Nur so können Tierschutzorganisationen ihre Kontrollwirkung entfalten, die ihnen in einer funktionierenden Demokratie zukommt.“

01.05.2026, Wien

Veganes Sommer-Gewinnspiel 2026

Gewinne eine Hotelübernachtung, Geschenkboxen, vegane Kleidung uvm.

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.