Teilen:

Vorarlberg verbietet das Aussetzen von gezüchtetem Federwild zur Jagd!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (27.12.2016)

Bregenz, 27.12.2016

In einem amtlichen Brief der Vorarlberger Landesregierung wurde dem VGT mitgeteilt, ab dem Jahr 2017 das Aussetzen von Fasan, Rebhuhn und Stockente zu verbieten

Es ist bekannt, dass Vorarlberg das Beste der schlechten österreichischen Jagdgesetze vorzuweisen hat. Und Vorarlberg ist nun auch das erste Bundesland, das das Aussetzen von Federwild für die Jagd verbietet. Das jedenfalls teilte Landesrat Erich Schwärzler in einem aktuellen Schreiben dem VGT mit. Konkret will man eine Bewilligungspflicht einführen, die das Aussetzen nur mit guten naturschutzrechtlichen Gründen gestattet und diese sind zweifellos beim Aussetzen für den Jagdspaß nicht gegeben. In Vorarlberg wurden bisher jährlich etwa 1000 Fasane in den Bezirken Bregenz und Dornbirn ausgesetzt.

Neben Vorarlberg hat in Wien ein Verbot der Jagd auf gezüchtete Tiere die Begutachtungsphase passiert und wird demnächst in Kraft treten. Die Gatterjagd ist in Vorarlberg bereits, und wird in Wien mit dieser Reform ebenfalls, verboten. Damit haben 2 von 9 Bundesländern in Österreich nun ein absolutes Verbot der Jagd bzw. des Aussetzens zur Jagd von gezüchteten Tieren eingeführt. Der VGT führt diesbezüglich seit Juli 2015 eine Kampagne.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Es ist sehr erfreulich, dass Vorarlberg hier vorangeht und dieses Verbot erlässt. Wir hoffen, dass sich insbesondere die Bundesländer Burgenland und Niederösterreich daran ein Beispiel nehmen, dort wird noch nach Herzenslust ausgesetzt. Der Schritt in Vorarlberg zeigt aber, dass das Ende dieser Feudaljagdpraxis gekommen ist.“

08.01.2026, Wien/Dänemark

Dänemarks Schweinehaltung mit Mindeststandard Österreich 2038: Schwanzbeißen

Neues Video von einem Besuch in einer dänischen Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“ zeigt, dass dort routinemäßig Schwänze kupiert werden und trotzdem Schwanzbeißen auftritt

30.12.2025, Linz

OÖ: VGT bringt 12 Anzeigen gegen in flagranti erwischte Singvogelfänger ein

Übertretungen der OÖ Artenschutzverordnung, des Tierschutzgesetzes und der EU Tiertransportverordnung: zu viele Lockvögel, Beifang, Transport in Käfigen im Rucksack

24.12.2025, Wien

Fische sind Freunde, kein Essen

Stiller VGT-Protest für Fische, deren Stimmen nicht gehört werden

23.12.2025, Wien

Fiakerfahrer nach Angriff auf Tierschützer verurteilt

Ein Fiakerfahrer wurde am Bezirksgericht Wien Innere Stadt schuldig gesprochen, einen Aktivisten im August körperlich verletzt zu haben.

23.12.2025, St. Pölten

NÖ Landesverwaltungsgericht: ÖVP „Platzhaltedemos“ sind nicht rechtskonform

Richterin erklärt Auflösung einer Tierschutz-Versammlung gegen den Vollspaltenboden durch die Behörde in Wr. Neustadt vor dem ÖVP-Bundesparteitag für rechtswidrig

22.12.2025, Wien

Schlimmste Tierquälerei an Karpfen vor Weihnachten

VGT-Recherche zeigt, wie Karpfen minutenlang schwerstem Leid ausgesetzt werden; Betäubungen erfolgen nicht fachgerecht; mehrere Fischverkaufsstände in Wien wurden angezeigt.

18.12.2025, Wien

VGT zu Totschnig: wenn wir "Nutztieren" so viel verdanken, müssen wir sie gut halten

Landwirtschaftsminister hat Studie mit Wertschöpfung aus Nutztierhaltung präsentiert – dieser Profit verpflichtet moralisch dazu, den Tieren etwas zurück zu geben: Vollspaltenverbot!

18.12.2025, Wien

Wie geht es den Tieren auf Weihnachtsmärkten?

Weihnachtsmärkte sollen für Besinnlichkeit und die Vorfreude auf Weihnachten stehen – leider jedoch häufig auf Kosten des Tierwohls! Der VGT klärt über die rechtliche Lage auf.